„You only fail if you stop trying“

…..das wusste schon Albert Eintsein. Und nachdem ich immer wieder neue Herausforderungen suche, kommt hier meine in wenigen Tagen: Der Karwendelmarsch, 35km 1700hm von Scharnitz bis in die Eng. Ach ja nicht mit dem Mountainbike, sondern zu Fuß!

Würde ich die Eckdaten der Strecke lesen, wäre eigentlich mein erster Gedanke „ui, das ist aber steil – aber ich hab ja Zeit“. Doch bei der zweiten Runde des Nachdenkens wird klar, dass trotz des großen Zeitfensters 35 Kilometer nicht alleine gelaufen und 1700 Höhenmeter nicht ohne Anstrengung erklommen werden. Wie ich auf die Idee gekommen bin? Nachdem ich auf den Kanaren im Frühjahr einen Traillauf gesehen habe, machte ich mich auf die Suche nach einer Veranstaltungen, an der ich teilnehmen kann.

In den Bergen auch zu Fuß zu hause...

In den Bergen auch zu Fuß zu hause…

Mein größtes Problem stellten hier also die Durchlaufzeiten dar. Ich bin bei weitem nicht die begabteste Läuferin und integriere auch „laufen“ als solches nicht in meinen Alltag. Denn hier steht mein Mountainbike, mit dem ich meine Abenteuer erlebe, an erster Stelle. Warum ich mich dann für den Karwendelmarsch angemeldet habe? Na das frage ich mich manchmal auch schon =) .

Trails laufen macht schon auch Spaß

Trails laufen macht schon auch Spaß

Mich hat das Konzept und die Ausschreibung überzeugt und 2500 verrückte Sportler sollten ja eigentlich wissen, ob das Spaß macht. Das Event ist seit fast zwei Monaten ausgebucht.

Am Samstag fällt um 6 Uhr der Startschuss und ich freue mich über diese Uhrzeit gar nicht. Mein Körper begeistert sich normalerweise ab 8 Uhr für Sport und davor muss die Batterie erstmal warm laufen. Ja und dann werde ich ja sehen, ob das Laufen dem Mountainbike das Wasser reichen kann. Im Vergleich meiner Kilometer oder Zeitumfänge muss ich leider sagen, dass Laufen es nicht kann. Mein längster Trainingslauf liegt bei 20 km. Die fehlenden 15 km hab ich mir einfach gedacht. Mag nicht ganz klug sein, jedoch gab die verbleibende Zeit keine anderen Umfänge mehr her – abgesehen davon hätte ich wohl eher die Trails mit den Stollen besucht als mit den Laufschuhen. Schlussendlich ist es wohl die Frage des „It´s not how far your legs can take you, it´s how far your mind can take you“.

In wenigen Tagen werde ich also berichten können, was ich so erlebt habe und ob ich es nächstes Jahr nochmal in Angriff nehmen würde.

Von dem her, keep running!

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