TrailTrophy Latsch

17. Juni 2016 | Franzi | Rennfieber | Events, Rennberichte,

Start in die Enduro-Saison 2016

Mit der bereits 7. Auflage der TrailTrophy in Latsch, starteten wir, Steffi F. und Franzi, in die Enduro-Saison. Es war für uns beide das erste Mal bei der TrailTrophy Latsch, aber nachdem wir bereits im im März hier ein Traumwochenende auf dem Bike verbracht hatten und Steffi das Vinschgau beinahe so gut wie ihren Bikerucksack kennt, war die Vorfreude riesig!

Franzi & Steffi

Franzi & Steffi

Mit dem mit Bikes, Zelt, Isomatten, und Taschen vollgestopften Auto machten wir uns Donnerstagabendauf nach Südtirol.
Leider kamen wir nicht wirklich schnell voran, der Feierabendverkehr in München war mal wieder „at its best…“, so dass wir eine Stunde nach der Nachtruhe und den eigentlichen Öffnungszeiten des Campingplatzes in Latsch ankamen. Mit einigen Überredungskünsten durften wir doch noch hinein, aber nur unter der Bedingung kein Zelt mehr aufzuschlagen, sondern im Auto zu übernachten… na gut, dementsprechend wurde es ein eher weniger guter Schönheitsschlaf, aber wir waren ja auch nicht zum gutaussehen hier, sondern zum Biken!

Das Programm: Tendenziell bergab

Freitag, 03.06.

Um 13.30Uhr stand die offizielle Eröffnung der Trailtrophy an und rund eine Stunde später konnten wir dank unseres guten Startplatzes auf zur ersten Stage starten.
Was das Motto der nächsten Tage sein sollte, war schnell klar als wir kurz vor der 1. Stage von einem grinsenden Gatedirector den Aufkleber „I like tendenziell bergab“ in die Hand gedrückt bekamen 😉

So kurz vor der ersten Zeitwertung machte sich doch etwas Nervosität breit und ich beschloss direkt hinter Steffi auf die Stage 1 zu starten um mich stärker zu pushen. Leider war ich dann doch etwas zu schnell und die Steine zu spitz, sodass ich mir im letzten  Drittel der Stage noch einen Durchschlag holte und so noch meine Läuferqualitäten gefragt waren.  – Ich war nicht die Einzige der es so erging, wie ich beim Schlauchwechseln feststellte..

Auf Stage 2 wurde klar woher dieses „tendenziell“ kam…hier war ein langer Atem und Power in den Beinen gefragt. Mit ca. 5 Minuten war dies die längste Stage des Tages, bevor bei der letzten Stage alle Freunde der engen Spitzkehren auf ihre Kosten kamen.

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Wo sind sie nur, die 300 Sonnentage des Vinschgaus?

Da wir leider keinen der 300 Sonnentage des Vinschgaus erwischt hatten und es für besonders für vinschgauer Verhältnisse sehr stark regnete musste die für Freitagabend geplante Night-Session leider aus Sicherheitsgründen abegesagt werden.

Dafür gab es von bike-components für alle Teilnehmer einen großen Schlag Pasta zur Stärkung.

Samstag, 04.06. – Allmountain-Session

Insgesamt standen 5 Stages auf dem Tagesplan – 3 vormittags mit etlichen Höhenmetern zum selber treten und 2 nachmittags mit Lift/Shuttle Unterstützung.
Auch hier galt dasselbe Motto und die kurzen Gegnanstiege und Pedalier-Stücke brachte meine Beine am Ende der Stages ordentlich zum Brennen.

Gestärkt mit einem Vinschgerl ging es dann mit dem Shuttle rauf auf den Sonnenberg. Gleich auf der ersten Stage war höchste Konzentration gefordert, sie war steil, ruppig und schnell! Nach der letzten Stage auf dem Tschilli-Trail war ich froh, den restlichen Trail locker runterzurollen und sich auf dem Festivalgelände beim gemeinsamen Abendessen über die kleinen und großen Abenteuer des Tages zu unterhalten.

Tolle Truppe vor, nach und zwischen den Stages!

Tolle Truppe vor, nach und zwischen den Stages!

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Sonntag, 05.06.

Auch heute musste aufgrund des Wetters und der durch die starken Regenfälle aufgeweichten und ausgeschwemmten Wegen noch eine kleine Streckenänderung vorgenommen werden, sodass die erste Stage des Tages gestrichen wurde, dafür aber ein Wiesenslalom am Festivalgelände als letzte Stage noch dazu kam.
Trotz Entschärfung brachte mich die erste Stage des Tages – steil, matschig & steinig – an meine Grenzen und ich konnte die vergangenen Tage deutlich in meinen Beinen spüren. Trotzdem freute ich mich, dass sich auf der allerletzten Stage – dem Wiesenslalom – das Training aus meiner Cross-Country Jugend ausgezahlt hat und ich hier mit 19,41 sec die 3. schnellste Zeit bei der Women-Pro Class einfahren konnte. 😉

In der Gesamtwertung konnte Steffi die TrailTrophy auf Platz 5 und Franzi auf Platz 7 der Women-Pro Class beenden (alle Ergebnisse hier) und freuten uns so bei einer Kugel Eis über das gelungene Wochenende und die Sonne, die sich zum Abschied doch nochmal blicken ließ.

Insgesamt war es eine überaus gelungene Veranstaltung mit vielen netten Menschen, anspruchsvollen Trail und einer super Orga!

Hier auch ein besonderes Dankeschön an den Veranstalter, der sich nicht gescheut kurzfristige Änderungen vorzunehmen um uns allen ein tolles und sichereres Wochenende zu bescheren!
Genauso muss es sein, schließlich sind wir ja zum Biken hier, aber wollen danach ja immernoch gutaussehen 😉

Und nicht zuletzt vielen Dank an die world of mtb , der wir die Startplätze zu verdanken hatten. Toll, dass ihr uns die Teilnahme an dieser tollen Veranstaltung ermöglicht habt!

 

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