Trailtrophy Breitenbrunn

14. Juli 2016 | Claudi | Rennfieber | Rennberichte,

DSC06538Wow, was für ein Rennwochenende! Kaum zwei Wochen nach der Madeast ging es zum nächsten Rennen – der Trailtrophy am Rabenberg. Bereits im letzten Jahr stand ich mit Tamara, Steffi, Franzi und Gabi am Start. In diesem Jahr freute ich mich allein auf Sahne Trails, bestes Wetter und ein starkes Fahrerfeld.

Unser Sponsor, die World of Mountain Bike ist ebenfalls Medienpartner der Trailtrophy und so durfte ich mich über einen Startplatz in der ProClass freuen. Danke nochmal an dieser Stelle 🙂

Tag 1: Trailspaß

Wo ist die Sonne? Der Regen weckte uns in den Morgenstunden. Doch dieser verzog sich rasch wieder und so sollten die Trail nur griffiger werden. Der Parkplatz füllte sich von Minute zu Minute und wir holten entspannt Startunterlagen sowie Transponder.

Pünktlich zur Fahrerbesprechung um 12:30 Uhr zeigte sich die Sonne. Der Organisator Thomas Schlecking begrüßte uns und gab kleine Hinweise zur Beschilderung, Getränkestationen und neu gelegten Streckenabschnitten.

DSC07277Die Strecke sollte ähnlich wie im letzten Jahr sein, nur kleine Änderungen sowie eine Stage waren neu. Hm, ok… wie war das noch im letzten Jahr? Gemeinsam versuchte ich mit meinen Mitfahrern die Stages zu rekapitulieren. Los ging es im Stone Garden – puh gleich zu Beginn die „Rumpelstage“. Knapp 3 Minuten später: weiche Knie und Schnappatmung. Ganz schön anstrengend! Danach sollte die zweite und längste Stage des Tages von „Flowing Ten“, „Kyril Trail“ bis runter zu „Berms & Bumps“ verlaufen. Exakt wie im letzten Jahr. Ich versuchte mir die Kraft auf dieser abwechslungsreichen Stage einzuteilen und nicht zu viel die Bremse zu nutzen… 😉 Ein Vergleich mit der Zeit vom letzten Jahr zeigte, ich war über 30 Sekunden schneller. Wuhuuuu!!! An Stage 3 trafen wir Jule, die wir am Abend zuvor kennen gelernt hatten. Sie war einer von 6 „Stagedirectors“ und achtet darauf, dass wir im Abstand von 15 bzw. 30 Sekunden starteten. Denn im Vergleich zum letzten Jahr durfte nicht mehr im „Train“ gestartet werden. Nach einem kurzen Plausch ging es flowig über den „Magic Moments“ hinab und der bescherte jedem Starter ein breites Grinsen. Breite Anliegerkurven schlängelten sich bis ins Ziel. Stage 4 war… hm, wie soll ich sagen: kurz, gespickt mit gefühlt 20 Gegenanstiegen und mega anstrengend. Wer hier nicht auf die spitzen Steine vor der letzten Wegquerung aufpasste, fuhr mit einem platten Reifen ins Ziel.

Der lange Transfer brachte uns zu „The Rock“. Hier war der Name Programm und jeder Fahrer wurde in steinigen Kurven und auf wurzligen Tretpassagen gefordert. Das gemeine an dieser Stage war das Ziel. Die letzten 50 m wurden durch einen mit Wurzeln gespickten Gegenanstiegt versüßt. Zum Abschluss führte Stage 6 über „Hunters Path“. Meine Tageszeit war zufriedenstellend und ich konnte mich mit einem minimalen Rückstand von unter 1 Sekunde auf Platz 3 zwischen den Mädels einreihen. Aaaah, der Ehrgeiz wurde geweckt!

Den Abend ließen wir beim reichhaltigen Asiabuffet und Pumptrackbattl ausklingen.

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Tag 2: Müde Beine

Nach einem entspannten Frühstück bereiteten wir uns auf die Stages vor.  Heute standen derer 5 auf dem Programm und die sollten uns noch einmal alles Abverlangen. Mit etwas müden Beinen wollte ich nochmal alles geben. Doch schon in der ersten Stage überholte ich einen Freund (Grund: er hatte seine Kette verloren), der kurz darauf wieder hinter mir fuhr. Auf einem breiten Fahrweg hoffte ich überholt zu werden, doch erst kurz bevor es wieder in den Trail ging schaffte er das Überholmanöver und bremste mich damit jedoch vollkommen aus L Naja, weiter geht’s! Stage 8 war abgesehen von einem kleinen Gegenanstieg sehr spaßig und ließ uns über steinige Kurven durch den Wald fliegen. Naja und an Stage 9 möchte ich nicht erinneDSC07832rt werden. Hier bestrafte mich meine zu kurze Blickführung und ich fuhr in einer Kurve einfach gerade aus. Das Flatterband stoppte meinen Ausflug abseits der Stage und ich musste erst einmal rekapitulieren warum hier eigentlich Flatterband war. Augenscheinlich hätte ich eine Linkskurve fahren müssen! Boar, ich weiß nicht wie viel Zeit ich mit dieser Aktion vergeudet habe. Die letzten beiden tretlastigen Stages mit „Rattlesnake Alley“ und „Final Flow“ liefen besser, doch meine Kraft ließ mit jedem Meter nach und nach insgesamt 11 Stages an zwei Tagen war ich überglücklich im Ziel meine „Quittung“ entgegen zu nehmen.  Nun standen Kuchen, Pasta und elektrolythaltige Getränke auf dem Plan.

Schlussendlich konnte ich den 4. Platz halten und beglückwünsche alle anderen Mädels für die Hammerzeiten!!!! Die schnelle Jana Götze zeigte allen Damen, und so manchem Herrn, wie man schnelle Zeiten fährt.

Danke an „unsere“ drei mitgebrachten Fans, die jeden durch ihre Zurufe bestimmt eine Sekunde pro Stage schneller gemacht haben 😉

Danke für die Bilder: Matthias Greyer / Martin Schumann

Vegane Metzgerei

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