Rasenmäher Schnitzeljagd – die zwölfte!

25. Juni 2018 | Laura | Reisen, Camps und Touren |

In hervorragender Tradition fand auch in diesem Jahr am Saison Opening der Bike Republic Sölden die Schnitzeljagd der Rasenmäher statt.
Dafür erhält jedes Zweier Team der Teilnehmer – 30 Minuten bevor die Schnitzeljagd traditionell angeschoßen wird – eine Trailmap der Bike Region, die die Standorte der Checkpoints und Missionsstationen enthält. Durch die Karte legt sich anschließend jedes Team seine eigene Route, die von maximalem Trail-Spaß zu Forstwegen alles ermöglicht – wobei die maximale Trail-Zeit schon ein deutlich gesteigertes Spaßpotenzial bietet. Dieses Jahr durften aus unserem Team Ina und Laura für girlsridetoo.de an den Start gehen.

Ja, Sölden ruft – und das mit Kaiserwetter!

Schon beim Planen der Route würde man am liebsten entwerder nur das Panorama anstarren oder direkt los starten, weil es eigentlich fast zu schön ist um auf den offiziellen Anfang zu warten… Aber sobald der Schartschuss fällt und sich die riesen Horde den Berg runter jagt, weiß man wieder, warum es die Stimmung lohnt zu warten.
Nach ungefähr 1-2 Minuten mischt der jedem bekannte Duft heißer Bremsen in die Luft und die ersten Teilnehmer stehen am Rand der Strecke und ziehen leicht hektisch Schläuche in platte Reifen. Also erstmal bisschen auf das Material aufpassen, das brauchen wir heute noch ausgiebig.

Sobald man die Mittelstation der Gaislachkoglbahn erreicht teilt sich das Starterfeld gefühlt in alle Richtungen auf und man hat ein bisschen mehr Platz auf den Trails. Dann beginnt die übliche Jagd auf Checkpoints und Missionsstationen und dank den genialen Trails der Bike Republic kommt man nur im Lift zum Verschaufen. Seit 2018 ist die Langeggbahn ebenfalls ein Teil der Bike Republic und fügt sich nach oben hin an so viele Trails an, dass man auch ohne Plan problemlos einfach tagelang über die Trails schießen könnte…

Aber jetzt wird sich auf das Rennen konzetriert und Checkpunkte gesucht und Missionen erledigt! Die Checkpunkte sind – wie üblich nur kleine Clips, die man aus seiner mitgegebenen Trailmap stanzt, bei den Missionen müssen die Stempel hart erarbeitet werden.

Wir beginnen unsere Tour an der Continental Station, wo sich die Team in einen Luftballonaufblaser und -halter und einen Wasserpistolenschützen aufteilen. Also Laura hält Ina schießt und weiter geht’s.

An diesem Punkt des Rennens eintscheiden wir uns für den Sessellift, was uns aufgrund eines technischen Defekts am Lift Gelegenheit bietet das Alpenpanorama ganz in Ruhe zu genießen… Dass Laura mit ihrer Höhenangst sich ausgiebig mit anderen Dingen als runter schauen beschäftigen durfte bleibt hier eine Randnotiz. 😉

Aber der Lift läuft dann zum Glück recht bald weiter (so was könnte ja durchaus länger dauern) und wir kommen zur Leatherman Station. Da gibt’s dann gleich noch was zu essen, was immer gut ist und so können wir gestärkt in die neue Ollweite Line starten. Sobald man über die Steinfelder drüber ist, wird es Zeit an der optimalen Kurvenperformance zu arbeiten – können wir nachher auf der Teäre Line eh noch brauchen!

 

Dann geht’s über den Rettenbachtrail weiter auf den Leiterberg Trail und zur Endura Station. Mindestens drei Sekunden muss man da den Track Stand halten, um seinen Stempel zu kriegen. Gerüchten zufolge, soll bei der Übung auch das Prinzip des Zweier Teams recht hilfreich sein… 😉 (Selbstverständlich darf nur freihändig unterstützt werden.) An dieser Stelle die allergrößten Kudos für den Teilnehmer, der den Zusatzpreis des Endura Helms für den längsten Track Stand (ohne Hilfe) erhalten hat. Und Hut ab an seine ganze Gruppe, die tatsächlich 45 Min gewartet hat, bis der Sieg sicher war! Der „Renn“-Charakter könnte nicht besser ausgelebt werden!

So, weiter in den Gegenanstieg zur Stallwiesalm. Wolkeloser Himmel und strahlender Sonnenschein sind ja an für sich ganz fein, auf dem Uphill wird es aber schon arg warm… Hilft aber nichts, Trikot und Schoner runter und im Shirt geht’s dann schon. An der Alm erwartet uns die Scott Station mit den weithin bekannten Kids-Bikes. Das Prozedere ist bekannt, also rauf auf das Bike, Fahnen umrunden, über die Hindernise und sobald das restliche Team aufhört zu lachen geht’s weiter den Kleble Alm Trail runter. 🙂

An dem Punkt freuen wir uns schon, dass noch zwei Checkpoints fehlen, die Teäre Line gehört zu einem Bike Tag in Sölden einfach dazu! Also rein in die Kurven und das Hauptaugenmerk darauf, dass man nicht den Checkpoint übersieht! Immer wieder witzig da runter. Dann kommt mit der Ohn Line der leider vorerst letzte Trail – zumindest der letzte für diese Schnitzeljagd – und es geht über den Pumptrack ins Ziel.

Abschließend: großartige Trails, gute Vorauswahl durch die Platzierung der Checkpoints und Missionen, top Wetter, gutes Schnitzel, alles bestens! Nächstes Jahr bitte wieder.

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