Monatsfrau November: Maike Kronauer

11. November 2015 | Jule | Persönlichkeiten | Monatsfrauen,

20150805-9974Dank Maike ist die Bikewelt noch ein wenig bunter geworden. „Farben machen einfach froh“, meint sie – und das finden wohl auch die Fans ihres Bekleidungs-Labels „Local Outerwear“, das die Schwarzwälderin gemeinsam mit Ihrem Mann gegründet und inzwischen erfolgreich etabliert hat. So laut und wild ihre Designs, so publikums-scheu und zurückhaltend gibt sich Maike selbst. Auf den Branchen-Events findet man sie nur selten, lieber zieht sie die Fäden im Hintergrund und genießt die freie Zeit mit der Familie oder Freunden.  So mussten wir (und ihr Mann, danke dafür!) sie fast ein wenig überreden, sich von uns ein Stück ins wohl verdiente Rampenlicht ziehen zu lassen …


Maike, wie bist du zum Mountainbiken gekommen?

Durch meinen Ehemann und Partner von „Local Outerwear“.

Was ist für dich das Schönste am Biken, das Besondere im Vergleich zu anderen Sportarten?
Jede Sportart hat seine Reize. Ich mag am meisten die, die man in der Natur betreiben kann. Beim Biken gefällt mir aber wirklich, dass man es nach Lust und Laune gestalten kann. Wenn man in einer schönen Landschaft unterwegs ist, kann man entspannt fahren und die Natur genießen. Oder man powert sich aus auf einer kurzen Hausstrecke die man direkt ums Eck hat. Körper und Geist danken es in beiden Fällen.

Was war dein schönstes Bike-Erlebnis?
Das schönste Bike Erlebnis gibt es bei mir nicht. Schön ist es immer wenn alles passt. Wenn ich den Berg gut hoch komme und bergab die für mich schwierigen Passagen gut schaffe oder eine Stelle meistere, bei der ich das vorherige Mal noch gekniffen habe.
Und dein schlimmstes?
Mein schlimmstes war bisher ein Sturz auf der Borderline, unserem Hausberg. Ich bin auf einem Steinfeld gestürzt und hatte danach noch einige Tage Schmerzen und blaue Flecken. Was wirklich richtig Schlimmes ist mir aber bisher zum Glück erspart geblieben.

Was sind deine 3 Lieblingsprodukte rund ums Biken?
Unsere Bikeunterhosen „Classic“ auf jeden Fall. Zudem trage ich gerne unser ärmelloses Damentrikot Vogue SL. Zuletzt natürlich mein Helm, ein Giro Feather, an den ich mich mittlerweile so gewöhnt habe, dass er auch bei der Fahrt zum Bäcker ums Eck nicht fehlen darf.

Und auf welchem Bike bist du unterwegs?
Ich fahre ein Focus Project 150 mit Fox 36, Avid Elexir, SRAM X9 und Hammerschmitt Schaltung.

 

Du hast – gemeinsam mit deinem Mann – die Marke „Local Outerwear“ gegründet. Was war (und ist) eure Motivation – der Markt für Bikebekleidung ist ja nicht gerade klein…?
Die Entscheidung fiel vor 6 Jahren. Damals sah es noch ein wenig anders aus. Nick hatte mich grade zuvor zum Biken gebracht und wir wollten uns einkleiden. Zu dem Zeitpunkt hatten wir das Gefühl, man hatte die Wahl zwischen Funktionalität oder optisch ansprechenden Designs. Beides zusammen war sehr rar bis gar nicht vorhanden. Da kam uns die Idee beides zu vereinen. Wir wollten hoch funktionelle Kleidung, die auch den Lifestyle modisch wiederspiegelt. Nick war zuvor viel in der Snowboardszene unterwegs und war es daher gewohnt, dass Funktion und interessante Optik sich nicht ausschließen.

Neben der Qualität und der Funktionalität steht bei „Local“ auch eine Menge Ideologie im Vordergrund. Ich arbeite seit nahezu 2 Jahrzenten in der Modebranche und musste mit ansehen wie nach und nach Produktionsbetriebe in Europa pleitegehen, da die großen Firmen alle nach Fernost und Asien abwandern um immer billiger zu produzieren. Wir wollen mit Local auch ein Zeichen setzen, dass man innerhalb der EU produzieren kann ohne übermäßig teuer sein zu müssen. Sicherlich sind wir mit unseren Klamotten im oberen Preissegment zu finden und manch ein Teenage-Biker wird sich das nicht leisten können. Das ist uns bewusst. Aber wer sich sicher sein will, dass das Produkt nicht nur eine gute Qualität und Funktion hat sondern auch ethisch korrekt produziert wurde, der wird unsere Preise verstehen.

Und diese Kombination aus all diesen Faktoren, die hebt uns sicher von dem einen oder anderen Mitbewerber ab.

Nach der Idee kommt die Umsetzung: Erzähl mal, was war euer 1. Bekleidungsteil und wie ist es entstanden?
Unser erstes Bekleidungsteil waren Jacken aus Sympatex-Mebranen. Es war uns wichtig gleich von Anfang an zu zeigen was wir mit Local repräsentieren wollen – Qualität, Funktionalität und ansprechende Optik, Made in EU. Für Sympatex haben wir uns außerdem entschieden, da es die einzige Membran am Markt ist, die PTFE frei und recycelbar ist. Entstanden sind die Jacken wie so vieles bei uns, spontan. Man hat halt zu einem gewissen Zeitpunkt einen gewissen Geschmack. Danach entwirft man dann die Teile. Wir waren zu dem Zeitpunkt farblich sehr eingeschränkt, da wir erst einmal nur auf Restpostenstoffe von Sympatex zurückgreifen konnten. Somit wurde die erste Kollektion rund um die Farben der Jacken entwickelt. Am Ende wurden die Jacken nicht produziert, da sich Shops keine 300,-€ Jacke eines Newcomers in den Laden hängen wollten.

Wenn du das Erstlingswerk heute betrachtet: Was denkst du darüber?
Im Ansatz gut, aber verbesserungswürdig. Wir wollten zu viel auf einmal, um natürlich Aufmerksamkeit zu erlangen. Ein paar Details waren nicht optimal gewählt, wie z.B. Lüftungsreißverschlüsse an der Brust. Wir haben dann festgestellt, dass diese nicht vollständig bedienbar sind, wenn man einen Rucksack trägt. Ebenso war die Kapuze zu klein um den Helm drunter zu bekommen.

Wie erobert man als junge kleine Marke einen so stark gesättigten Markt mit so großen „Big Playern“ – was ist euer „Geheimnis“?
Hm, eine gute Frage. Ich weiß es nicht und ich kann auch nicht beurteilen ob wir den Markt erobern. Wir machen keine Werbung. Wir haben dafür gar kein Budget. Ich denke vieles ist Zufall und Glück. Wir haben viele Supporter innerhalb und außerhalb der Bikeszene. Wir kennen z.B. die Jungs und Mädels von Evoc gut. Die haben uns von Tag Eins unterstützt und sogar in Ihren Katalogen gefeatured. Über sie haben wir unsere damals erste Teamfahrerin bekommen. Unsere ersten Kataloge hat eine gute Freundin gemacht, unser Logo wurde von einem guten Freund entworfen und so geht es weiter und weiter. Auch der Fotograf mit dem wir arbeiten ist ein alter Freund noch aus Teenagerzeiten, mit dem Nick skaten und snowboarden war. Trickstuff haben wir ebenfalls viel zu verdanken, die uns die ersten drei Jahre auf ihrem Stand, bei der Eurobike, eine Ecke zur Verfügung gestellt haben.

Ansonsten haben wir halt sehr schnell auf Teamfahrer gesetzt. Wir haben gemerkt, dass Fahrer in der Szene, die vom Produkt überzeugt sind, sicherlich die glaubwürdigste Werbung sind. Sie haben uns auch immer mit sachlicher Kritik geholfen die Produkte weiter zu entwickeln. Darüber hinaus fällt mir kein Geheimnis ein. Wir sind einfach zwei Leute die Sport und Mode mögen und beides miteinander kombinieren. Wenn es jemanden anspricht freut es uns.

Verrate mal: Wie habt ihr einen so prominenten Fahrer wie Marcus Klausmann für eure Marke begeistern können?
Ha, das ist eine gute Frage. Die sollte man vielleicht Marcus stellen. Ich kann mich noch erinnern auf unserem ersten Event in Todtnau mit unserem Stand – ein einfaches Garten-Partyzelt ohne Branding. Unser Zelt war 2 Stände neben dem Platz von Marcus und er musste immer an uns vorbei fahren wenn er zur Strecke fuhr oder zurückkam. Er hat sich unsere Sachen immer aus sicherer Distanz angeschaut, aber nicht abwartend oder so. Damals dachten wir, so eine Ikone im Team, das wär‘s. Vor 2 Jahren auf der Eurobike kam er dann zu uns an den Stand und hat sich höflich vorgestellt, er sei der Marcus Klausmann und ob wir eventuell Interesse hätten mit ihm zusammen zu arbeiten. Da fühlten wir uns schon geschmeichelt. Wir haben aber ehrlicherweise nicht geglaubt, dass da wirklich was draus wird, da er bestimmt bessere Angebote hat als unsere. Aber irgendetwas muss ihn ja dann am Ende doch von uns überzeugt haben. Nur das wir, wie er, aus Freiburg bzw. der Umgebung kommen, kann es sicherlich nicht sein.

Wie hast du persönlich die Gründungszeit erlebt? Welche Erfahrung würdest du gerne nochmal wiederholen – und welche eher nicht?
Die Gründungszeit war aufregend aber nicht einfach. Wir mussten uns ein Konzept überlegen, Produzenten suchen innerhalb der EU, Stofflieferanten, Katalog machen, den ersten Messeauftritt vorbereiten etc. Das bedeutete wenig Schlaf und viel Arbeit. Nick hatte damals und auch heute noch einen normalen Job. Er macht Local nebenher. Wenn wir also was besprechen wollten, mussten wir das abends machen oder an Wochenenden. Darauf könnte ich gerne verzichten. Das hat sich bis heute nicht wirklich geändert.

Auf der anderen Seite ist es unheimlich aufregend gewesen, zu sehen, wie aus den eigenen Entwürfen und den Materialien unsere erste Kollektion wird. Das Gefühl, diese erstmalig auf einer internationalen Messe wie die Eurobike zu präsentieren und zu sehen, wie die Händler und auch Endkunden darauf reagieren, das ist schwer zu beschreiben. Das ganze positive Feedback, der Lob, das war schon extrem cool und hat Mut gemacht.

Bunt und leuchtend ist seit einigen Jahren ein Trend – bei euch aber mehr, nämlich ein echtes Markenzeichen. Woher kommt das?
Nun wir mögen beide Farben, schon immer. Soll nicht heißen, dass wir nicht auch schwarze Teile haben, aber im Großen und Ganzen machen Farben einfach froh. Und dann mal ganz ehrlich: Wären wir aufgefallen wenn unsere Kollektion aus Schwarz und Rot bestanden hätte? Um auf sich aufmerksam zu machen muss man sich von anderen unterscheiden. Schwarz kann jeder, also wollten wir zu Beginn bewusst keine Massenkompatiblen Farben und Designs. Für 2016 gehen wir aber der Masse einen Schritt entgegen und machen auch dezentere Farben und Designs. Der klassische Local Outerwear Träger wird aber auch weiterhin was Buntes für sich finden.

Eure Kunden – vor allem, die männlichen – müssen schon etwas mutig sein, um so stark „Farbe zu bekennen“. Für wen designed ihr eure Bekleidung?
Wir entwerfen so, dass wir die Sachen selbst gerne tragen. Was uns am Ende bei den Entwürfen nicht überzeugt fliegt raus und geht nicht in die Protophase. Danach entscheidet ja der Handel durch die Vororder was am Ende wirklich in Produktion geht. Bei den Herren hat Nick die finale Entscheidung, bei den Damen ich. Designs machen wir aber kreuz und quer, soll heißen Nick macht auch Damenteile und ich ebenso Herrenartikel. Jeder hat einen anderen Ansatz. Am Ende muss aber die Kollektion eine Einheit ergeben und gut kombinierbar sein.

Auf eurer Webseite liest man „Local Outerwear passt in keine Schublade. Wir übrigens auch nicht“. Was heißt das auf dich bezogen?
Wir lassen uns mit Local nicht auf etwas reduzieren. Das zeigen wir glaube ich ganz gut durch unsere kommende Kollektion 2016 und die Ausdehnung in andere Sportarten. Das wir nicht in eine Schublade passen, ist natürlich auch ein wenig Marketing.

Mal ganz ehrlich: Wie ist es, mit dem eigenen Mann zusammenzuarbeiten? Wie trennt ihr eure Kompetenzen?
Traumhaft, wundervoll, das Beste was es gibt. Wolltet Ihr das hören? In erster Linie ist es Arbeit. Natürlich ist man hier und da unterschiedlicher Meinung, aber man hat ja das gleiche Ziel, also findet man einen Kompromiss. Da wir aber nicht den ganzen Tag zusammen sind, sondern nur abends Dinge besprechen ist es schon eher entspannt. Auf jeden Fall haben wir gelernt, das Business und dortige Differenzen nicht unser Privatleben beeinträchtigen zu lassen.

Unsere Kompetenzen sind alleine schon durch unsere unterschiedliche Ausbildung und Charaktere getrennt. Das ganze Marketing, den Vertrieb, das Sponsoring und das Controlling macht Nick als studierter Volkswirt. Er ist auch der extrovertiertere von uns. Deshalb trifft man in der Regel ihn auf den Messen und Events.

Um die Produktionsanweisungen, Maße, Schnitte – wenn es mal ausgefallenere Details sind nähe ich sie selber vor – technische Umsetzbarkeit und die Buchhaltung kümmere ich mich. Ich erledige auch Reparaturen von Reklamationen, wenn mal eine reinkommt. Ich kümmere mich lieber um die Dinge im Hintergrund. Grundsätzlich bin ich auch eher die Skeptikerin bei Local und Nick der Optimist. Im Endeffekt ergänzen wir uns in dieser Hinsicht sehr gut.

Gönn uns mal einen Blick hinter die Kulissen: Wie bunt ist dein Arbeitsalltag?
Mein Alltag bei Local Outerwear ist eigentlich alles zu tun was ansteht. Packen, Versand, Rechnungen schreiben, Buchhaltung, Designs und neue Artikel erstellen, mit den Produzenten kommunizieren, Prototypen und Samples kontrollieren usw. Ab und zu wie gesagt auch Reparaturen von Reklamationen, wenn es möglich ist. Wir haben mittlerweile auch Angestellte in Teilzeit die natürlich einen großen Teil im Bereich von Kommunikation mit Shops und Versand übernehmen, aber wenn sie nicht da sind bleibt es an uns die Dinge zu erledigen.

Wo holst du dir neue Ideen für deine Entwürfe, wer oder was inspiriert dich?
Ideen können immer und jederzeit kommen. Beim Einkaufen oder in der Stadt spazieren, beim Magazine durchschauen, beim Fernsehen, auf Messen etc. Man sieht was, was einem gefällt und merkt es sich. Dann versucht man es im eigenen Stil umzusetzen. Sei es Detaillösungen oder Designs. Man muss einfach mit offenen Augen durch den Tag gehen und sich Dinge merken können. Vieles entsteht auch spontan am PC wenn man drauf los zeichnet.

Holst du dir auch ab und an mal Tipps und Anregungen von anderen Fahrern und Fahrerinnen (z.B. hinsichtlich Schnitt, Passform, Farben, etc.)?
Selbstverständlich. Wir haben von Anfang an das Feedback unserer Teamfahrer und von Endkunden genutzt um die Schnitte zu optimieren. Die ersten 3 Jahre gab es einige Veränderungen bei den Maßen vor allem im Bereich der Taille und bei den Längen.  Was Farben angeht, naja da kann man es nie jedem Recht machen. Da gehen wir unseren eigenen Weg ohne uns reinreden zu lassen.

Ihr sagt, euer Label „ist die Symbiose aus Leidenschaft und Erfahrung“: Wie ist das mit deiner Leidenschaft fürs Biken? Hat sich da was verändert, seitdem du aus dem Hobby einen Beruf gemacht hast?
Also mein Beruf war schon immer die Mode. Ich bin gelernte Schneiderin und habe lange in diesem Beruf gearbeitet bevor wir Local Outerwear gegründet haben. Das Biken habe ich ja nicht zu meinem Beruf gemacht. Das ist nach wie vor eines unter vielen Hobbies, zu welchen ich aber in der momentanen Situation kaum komme. Das liegt aber nicht an dem Beruf, sondern an unserer familiären Situation mit 2 Kleinkindern (3 ½ Jahre und 10 Monate). Hinzu kommt, dass Nick als Area Sales Manager in seinem normalen Job viel auf der ganzen Welt unterwegs ist. Im Moment ist wenig Platz für Hobbies. Die Leidenschaft für das Biken ist die gleiche geblieben und ich freue mich schon darauf bald wieder mehr Zeit dafür zu haben.

Und wie ist das mit der „Erfahrung“: was sind deine beruflichen „Wurzeln“?
Wie gesagt, ich habe Schneiderin gelernt, von der Pieke auf. Mit 16 Jahren habe ich die Ausbildung begonnen. Vor Local Outerwear habe ich 16 Jahre als Schneiderin gearbeitet in verschiedenen Bereichen, zuletzt bei einer hiesigen Designerin für Damenmode. Hier habe ich meine ersten Erfahrungen mit der Planung und dem Ablauf einer Kollektion gesammelt.

Du hast es grade schon erwähnt, dass du Familie hast: wie gut lässt sich das mit Local Outerwear vereinbaren?
Grundsätzlich lässt es sich gut vereinbaren. Ich kann ja arbeiten am Tag, wann ich will bzw. so wie es die Situation zulässt. Momentan ist es aber schon sehr anstrengend, da unser Kleiner noch nicht in der Kita ist. Ohne die Hilfe unserer Angestellten und von meinem Mann würde ich es alleine natürlich nicht schaffen.

Wo soll‘s mit Local Outerwear noch hingehen, was sind deine Träume?
Mit Local Outerwear haben wir vor natürlich weitere Sportarten abzudecken, zu denen wir auch einen persönlichen Bezug haben. Unsere Streetwear haben wir für 2016 ausgeweitet und Sponsern die ersten Skater. Auch im Bereich Motocross wagen wir uns langsam vor und haben einen jungen Teamfahrer am Start. Surfwear ist gerade in der Planung und wir haben noch weitere Ideen. Wir wollen mit Local Outerwear ein Actionsport Label werden. In all diesen Sportarten bedeutet es etwas ein „Local“ zu sein. Wir hoffen natürlich, dass es dort genauso gut ankommt wie bisher in der Bikeszene.

Wie ist die „private Maike“? Was machst du am liebsten, was nicht so gerne; wo trifft man dich, wo mit Sicherheit nicht?
Ich glaube es ist immer schwer sich selbst zu beschreiben und zu sagen wie man ist. Ich bin meiner Meinung nach recht umgänglich, zumindest nach einer gut durchgeschlafenen Nacht (z.Z. nicht vorhanden) und nach einem entspannten Frühstück.

Am liebsten bin ich mit unserer Familie und Freunden zusammen. Wir treffen uns in unserem engeren Freundeskreis sehr oft, da wir alle Kinder in ähnlichem Alter haben. An den Wochenenden gehen wir gemeinsam ins Bad, an den See oder Grillen bei dem einen oder anderen. Momentan trifft man mich nachmittags wahrscheinlich am ehesten auf Spielplätzen oder jetzt wo es so wahnsinnig heiß war im Schwimmbad. Die Nachmittage gehören unseren Kindern. Local mache ich vormittags und abends wenn die Kinder im Bett sind.

Deshalb schaffe ich es nur äußerst selten länger als bis 22 Uhr wach zu bleiben. Wenn es sich aber einrichten lässt, gehe ich auch gerne mal abends mit meinen Mädels ein Bierchen trinken.

Welchen Rat möchtest du anderen Bikerinnen noch mit auf den Weg geben?
Mir hat ein Technikkurs geholfen als ich das Gefühl hatte, nicht mehr weiter zu kommen, und immer an derselben Stelle bei den Abfahrten Angst zu haben.

Und ganz zum Schluss noch die altbekannte Frage: Wie gefällt dir GIRLSRIDETOO.DE?
Ich finde es gut, dass es eine Seite extra für Mädels und Frauen gibt. Hier findet jede Frau was, das für sie interessant ist. Sei es über Produkte, Reisen, Rennen, etc. Außerdem kann man schön schmökern in der Rubrik „Frau des Monats“.

Vielen Dank für deine Zeit und das schöne Interview Maike!

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