Monatsfrau Juli: Daniela Michel

„Das Bike verbindet mich mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt, das gibt oft unvergessliche Momente und Freundschaften, das macht Spaß!“ Daniela Michel gilt als bodenständig und tendenziell eher schüchtern, doch die Begeisterung für den Sport sprüht aus ihr heraus. Einen Teil dieser Energie investiert sie in Enduro-Rennen, einen weiteren in die eigene Bikeschule – und irgendwie schafft sie es, dass daneben noch genug übrig bleibt für zahlreiche weitere Engagements rund ums Biken, ach ja, und für den Job …  „Das Bike verbindet mich mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt, das gibt oft unvergessliche Momente und Freundschaften, das macht Spaß!“ Daniela Michel gilt als bodenständig und tendenziell eher schüchtern, doch die Begeisterung für den Sport sprüht aus ihr heraus. Einen Teil dieser Energie investiert sie in Enduro-Rennen, einen weiteren in die eigene Bikeschule – und irgendwie schafft sie es, dass daneben noch genug übrig bleibt für zahlreiche weitere Engagements rund ums Biken, ach ja, und für den Job … 

Monatsfrau Daniela Michels

Daniela Michels

Daniela, wie bist du zum Mountainbiken gekommen?
Ein Freund hat mich mitgenommen, weil er meinte, das wäre was für mich. Unsere Bikes waren so schwer, dass wir den Berg hochgelaufen sind und dann aber umso mehr Spaß hatten beim Runterfahren. Es hat mich von Anfang an gepackt! Erst ein paar Jahre später habe ich realisiert, welch technischen Trail ich da runtergefahren bin.

Was ist für dich das Schönste am Biken, das Besondere im Vergleich zu anderen Sportarten?
Gemeinsam mit Freunden etwas erleben, draußen in der Natur sein, Vielfalt der Sportart – jeder Trail ist anders, Flow Erlebnis, gleichgesinnte Leute kennen lernen.

Was war dein schönstes Bike-Erlebnis?
Schöne Bike-Erlebnisse gibt es viele, schwierig auszuwählen… die emotionalsten sind wahrscheinlich der bis zum Schluss hart erkämpfte Sieg mit meiner Bikekollegin Sarah am Swiss Epic, die Zieleinfahrt nach meinem ersten EWS Rennen in Finale, die Sessions auf den Trails von Whistler wie Dirt Merchant oder eine Gruppe Frauen eine Woche von Gipfel zu Gipfel zu guiden und am Schluss am Fuße des Matterhorns nur noch lachende und zufriedene Gesichter zu sehen.
Und dein schlimmstes?
Mein schlimmstes Bike-Erlebnis war, als ich nach einer Fehleinstellung der Bremse stürzte und mir eine heftige Hirnerschütterung und Rückenprellung holte. Das passierte nachdem ich mich nach einer guten Aufbauphase während dem Winter super auf dem Bike fühlte und auch schon einen Podestplatz nach Hause fuhr, gleich vor meinem ersten EWS Rennen. Natürlich konnte ich dann nicht starten und brauchte die ganze Saison, um wieder meinen Speed und das Vertrauen ins Bike zurück zu gewinnen. Das war ein harter Schlag.

Was sind deine 3 Lieblingsprodukte rund ums Biken?
Alle Produkte, die meinem Geschmack entsprechen und sich auf mein „Bike-Erlebnis“ zweckmäßig und positiv auswirken. Es gibt sehr viele unverzichtbare Produkte, im Moment bin ich besonders von den Boomslang Flatpedalen von Specialized, der Merino-Funktionswäsche von Mons Royale und der Aerospace-Brille von Julboo angetan.

Du arbeitest als Physiotherapeutin, führst mit deinem Freund eine Bikeschule, in der du auch als Guide tätig bist, fährst Enduro-Rennen, engagierst dich für den lokalen Bikeclub, leitest einen Biketreff für Frauen und bist zudem noch als Brand Ambassadorin unterwegs ….  Wow! Wie bastelst du dir aus all diesen Bausteinen ein erfülltes, aber nicht überfülltes Leben?
Das tönt alles nach viel… aber dass ich meinen nebenberuflichen Tätigkeiten nachgehen kann, habe ich dank einem sehr flexiblen Chef und Arbeitsteam genügend Zeit, die ich dafür aufwenden kann. Ich arbeite deshalb auch nicht Vollzeit als Physio. Glücklicherweise haben wir im Winter mehr zu tun als im Sommer, so passt das gut mit der Bikesaison überein. Zudem könnte ich mir dies alles nicht leisten ohne die tolle Unterstützung von Specialized und unseren anderen Sponsoren.

Lass uns bei deinem Weg in die „Bikewelt“ mal von vorne anfangen: Was kam zuerst? Und wie dann das eine zum anderen?

  1. Schwerer Freerider von einem Freund, downhillen, schnell fahren ohne Skills 😉
  2. Mein jetziger Freund hat mich dann mitgenommen auf große Touren in die Berge, da war der Freerider eindeutig zu schwer. Erstes Enduro Bike, dann folgten erste Enduro-Rennen.
  3. Mit der Technikprüfung zur Ausbildung zum MTB Guide war ich gefordert, mal etwas an meiner Technik zu feilen – hat mich definitiv weitergebracht und ich bin noch heute am Üben 😉

Ist es eine „logische Konsequenz“, wenn man technisch gut fährt, dann irgendwann auch bei einem Rennen am Start zu stehen? Wie war das bei dir?
Hm nein, das würde ich nicht sagen. Es wollen nicht alle gegen die Stoppuhr fahren und sich den „Strapazen“ eines Rennens aussetzen. Es hängt viel mehr davon ab, ob man einen Wettkampfgeist in sich hat oder nicht. Ich kenne einige sehr gute Bikerinnen, die würde sich hüten an ein Rennen zu gehen 😉
Ich selber liebe aber die Challenge und etwas Druck auf einen bestimmten Zeitpunkt meine Leistung zu bringen. Seit ca. meinem 12. Lebensjahr betreibe ich wettkampfmäßig Sport und liebe das Gefühl, wenn du Erfolg hast – sei das im Team oder als Einzelsportlerin.

Wie „ernsthaft“ betreibst du das Rennenfahren? Ist das ein reines Hobby oder doch mehr?
Es ist ein reines Hobby, macht aber mehr Spaß, wenn du dich darauf vorbereitest. Sprich im Winter gehört Krafttraining sowie Rumpftraining mit TRX und Spinning dazu. Skitouren verbessert zusätzlich die Ausdauer für lange Tage auf dem Bike und es macht einfach Spaß, draußen in den Bergen zu sein. Da wir ja direkt im Skigebiet wohnen, haben wir Piste, Freeride und Berge zum Skitouren vor der Tür. Zudem bin ich als Sportphysiotherapeutin überzeugt, dass du dich mit einer guten Vorbereitung vor Verletzungen schützen kannst.

Warum gerade Enduro als Disziplin?
…weil mein Freund mir verboten hat, Downhillrennen zu fahren 😉 …nein, Spaß beiseite. Das Verletzungsrisiko beim Downhillen ist schon grösser als beim Enduro, da die Strecken zwar anspruchsvoll sind, jedoch z. B. nicht gerade so grobe Sprünge enthalten. Schlussendlich ist es auch das größere Erlebnis, wenn du während einem Tag unterwegs bist und mehrere Trails fahren kannst. Das braucht halt etwas Pedalierkraft, dafür hast du „mehr Chancen“ ein gutes Resultat zu fahren und kannst in einem kompletteren Umfang zeigen, was du drauf hast. Mit mehr Pedalieren und weniger langen Abfahrten würde mir eindeutig der Spaß fehlen. Zuviel Aufwand für den Ertrag ;)) Mit jedem Enduro-Rennen an einem unbekannten Ort lerne ich auch gleich ein neues Gebiet zum Biken kennen.

[Foto rechts oberste Reihe: Balz Weber]

Wie und wo trainierst du?
Bein uns zu Hause an der Lenk oder viel im Wallis oder im Frühling in Finale Ligure – da liegt bei uns noch Schnee.  Fürs Tempo und die Abfahrtsskills nehme ich gerne meinen Downhiller aus dem Keller. Zum Glück transportieren unsere Bergbahnen Bikes oder dann fahre ich nach Gstaad oder Portes du Soleil. Urlaub planen wir auch je nachdem fürs Biken oder dann fürs Surfen, wenn‘s Entspannung und Abwechslung braucht.

Welches Bike fährst du (am liebsten)?
Momentan fahre ich das Specialized Enduro 29“ mit 2.6er Reifen. Das ist eine richtige Rennmaschine, aber trotzdem auch verspielt. Ich liebe das Überrollverhalten der 29er Räder und fahre deshalb seit 4 Jahren „big wheels“ 😉

Du magst Drops und Sprünge: Wie tastet man sich als Anfängerin an so etwas heran? Hast du da ein paar Tipps für uns?
Entweder hast du Mut ( 😉 …und läufst in Gefahr, dich zu verletzen) oder du hast in deiner Nähe einen Pumptrack oder sogar Dirt Jumps, so kannst du richtig aufbauen. Dann gibt dir das korrekte Beherrschen des Bunny Hops die nötigen Skills, am besten übst du zuerst auf dem Platz. Auf dem Pumptrack lernst du richtig pushen und kannst dann springen, im Dirt Park mit kleinen Jumps den Bunny Hop anwenden. Fehlt dir die korrekte Technik, schaffst du den Sprung nicht – Dirt Jumps geben dir harte Rückmeldungen 😉

2015, also nur wenige Jahre nachdem du mit dem Biken angefangen hast, wurdest du gleich Enduro Vize-Europameisterin in der Masterklasse. Wie wird man so schnell so gut? Was ist dein Erfolgsrezept?
Also da muss ich dazu sagen, dass es anfänglich es nur ganz wenige Frauen an Endurorennen am Start hatte, umso weniger in der Masterklasse. So war es nicht so schwer, wenn du was drauf hattest aufs Podest zu fahren. (An den Europameisterschaften habe ich aber immerhin mit Antje Kramer um den Titel gekämpft.) Ein Erfolgsrezept? Ich liebe die Geschwindigkeit und habe wenig Angst, bin im Sport eher eine Draufgängerin und ehrgeizig, etwas Neues schnell zu beherrschen. Da halfen mir sicher meine anderen Sportarten, die ich bisher gemacht habe. Ich kann auch gut Bewegungsabläufe beobachten und nachmachen. So habe ich mir z. B. snowboarden beigebracht.

Du fährst auch die EWS, eine der wichtigsten (und schwersten) Enduro-Rennserien, die mit einem speziellen Rennablauf besonderen Fokus gerade auf die weiblichen Teilnehmerinnen lenkt. Als wie „frauenfreundlich“ empfindest du die Serie?
Ja, das ist schon noch mal eine andere Liga als ein anderes Enduro-Rennen. Obwohl ich schon vorher Superenduro (Serie in Italien) gefahren bin, diese gilt auch als technisch und physisch schwierige Serie. Die Transferzeiten sind bei der EWS vorgegeben (du musst also immer genau zu deiner Zeit wieder die Stage starten) – und das sind dieselben Zeiten wie die der Männer. Aus dieser Hinsicht nicht gerade frauenfreundlich. Die Medienpräsenz ist jedoch schon ziemlich ausgeglichen, das stimmt. Die Elite Frauen starten vor den Top 30 Männern und da sind dann auch immer voll viele Fans und Medienleute zu diesem Zeitpunkt auf der Stage. Das macht Spaß so zu fahren!
Frauenfreundlich in dem Sinn ist es vielleicht auch, dass du als Frau einfacher einen Startplatz erhältst, da sich im Verhältnis halt viel weniger anmelden ;).

Wie können wir uns das vorstellen: Vergesst ihr auf den Transfer-Strecken den Konkurrenzdruck ganz und ratscht euch freundschaftlich gemeinsam nach oben – oder läuft das dann doch nicht ganz so entspannt?
Normalerweise trifft es sich schon, dass du mit anderen hochfährst, man hilft sich auch, wenn eine ein Problem hat. Aber das ist auch bei den Männern so und auch ein ungeschriebenes Gesetz. Mit der Zeit kennt man sich halt auch, da es wirklich nicht viele Frauen gibt, die diese Rennen fahren. Vor den Profis habe ich aber ziemlichen Respekt, die würde ich nicht wagen „zu stören“. Dann freut es einem umso mehr, wenn sie dich anfeuern! 😉

Vergleicht ihr eure Renn-Leistungen mit denen der Männer? Und wie viel bekommt ihr überhaupt vom Männer-Rennen mit?
Eigentlich vergleiche ich meine Resultate nur mit denjenigen der Frauen, mich interessiert die Frauenrangliste auch mehr als die der Männer 😉 Was ich dann aber mache, ist die Zeiten der Top 5 Frauen mit den Zeiten der Männer vergleichen 😉 (bei der EWS). Dort sieht man die Männer auf den Transfers da wir meistens vor den Top 30 Männer starten. Bei anderen Enduro-Rennen ohne fixe Startzeiten mischt sich das ganze während dem Tag. Da nervt es höchstens, wenn sie dann unbedingt vor dir starten wollen, obwohl du meistens davon ausgehen kannst, dass du sie nach 30 Sekunden wieder einholst – haha.

Du setzt dich mit vielen einzelnen Initiativen gezielt für den Frauenbikesport ein. Erzähl mal mehr darüber. Und warum ist dir das so wichtig?
Ich finde, dass Frauen genauso etwas zu suchen haben in dieser Sportart wie Männer und es gibt auch ganz viele Frauen, die technisch besser fahren als Männer, sich aber nicht so viel zutrauen. Das finde ich schade. Irgendwie ist es immer noch in den Köpfen der Männer, dass Frauen grundsätzlich mal schlechter Biken als Männer. Klar gibt es physische Grenzen zwischen den Geschlechtern, aber wenn du die Zeiten der Top Frauen weltweit vergleichst, sind da nicht viele Sekunden dazwischen. Ich denke, dass es oft am Selbstvertrauen der Frauen fehlt. Und das möchte ich stärken.
Aus diesem Grund organisiere ich Camps, Techniktrainings oder Touren nur für Frauen. Untereinander können Frauen sich sehr gut motivieren und inspirieren. Es ist anders, als wenn ein Mann dir eine technisch schwierige Stelle vorfährt. Da entsteht eher das Gefühl, „das kann ich eh nicht“. Macht es eine Frau, denkst du „wenn die das kann, kann ich es auch!“ Dieses Gefühl hatte ich das erste Mal, als wir sechs Frauen zusammen in die Bikeferien gingen – wir gingen nicht einfach Tourenfahren, sondern Enduro mit Shuttleln! Das war vor fünf Jahren, da haben uns alle nur blöd angeschaut… was, alles Frauen?? …und was, die fahren auch noch richtig gut! Am Ende der Woche ist aber jede von uns ein deutliches Stück besser gefahren, weil jede von jeder profitieren konnte und wir untereinander eine ganz entspannte Atmosphäre hatten.

Wie groß ist in eurer Bikeschule „Trailstardie Nachfrage nach frauenspezifischen Angeboten? Und wie ist deine persönliche Einstellung dazu?
Angebote für Frauen sind deutlich mehr gefragt, als Angebote für Männer. Ich gehe davon aus, dass das wieder etwas mit dem mangelnden Selbstvertrauen zu tun hat. Zudem sind Frauen auch eher bereit, von einem Coach etwas anzunehmen um sich zu verbessern oder sich kritisch zu analysieren. Für Touren lassen sich Frauen lieber guiden, als dass sie Karten lesen müssen, ihnen ist auch das Gesellige wichtig. Männer haben sicher auch gerne Gesellschaft, oft ist es aber auch mit einem Leistungsdruck verbunden, insbesondere wenn sich die Leute untereinander nicht kennen. Das kann schnell gefährlich werden, wenn man als Guide nicht eingreift.

Wie erlebst du das unterwegs: was unterscheidet ein reines Frauen-Event von einer gemischten Gruppe bzw. einer reinen Männergruppe?
Habe ich schon in der Frage zuvor angetönt: Mit Männern entsteht eher ein Leistungsdruck als mit einer reinen Frauengruppe. Ich habe es aber tatsächlich auch schon unter Frauen erlebt, dass es eine gewisse Art von „Beweisen“ gegeben hat. Das ist dann die Herausforderung als Guide, die Gruppe so bei Laune zu halten, dass sich alle ohne Druck wohl fühlen und sich keiner wegen Überschätzung oder Gruppendruck verletzt. In einer reinen Frauengruppe hast du tendenziell viel mehr Zeit für Pausen, Kleider wechseln, tratschen, essen, Fotos machen usw. obwohl wir es dann den Berg runter auch gerne richtig krachen lassen wollen! Hier ist dann fertig „Blümchen gesucht“, wenn die Gruppendynamik stimmt, können wir uns ganz gut gegenseitig auf eine gute Art pushen. Das macht Spaß!

[Fotos: TrailDays Specialized]

Worauf legt ihr in eurer Bikeschule den Fokus? Was möchtet ihr euren Teilnehmern vermitteln?
Grundsätzlich ist uns sehr gute Qualität wichtig. Wir nehmen uns Zeit, die Angebote sauber zu planen um dem Gast ein einmaliges Erlebnis zu bieten. Schließlich hat jedes Angebot auch seinen Preis. Dazu gehört, dass wir eine fundierte Ausbildung haben und uns auch immer wieder weiterbilden. Unsere Fahrtechniktrainings, Tourenvorbereitungen und –führungen basieren alle auf den Standards von Swiss Cycling. Wir wollen dem Gast etwas bieten, was er selber so nicht erleben kann. Alle Kombinationen von Trails und Touren sind unsere Kreationen. Wenn wir für uns Biken gehen lieben wir es, etwas nach Karte auszutesten (zum Glück gibt es in der Schweiz so gute Landeskarten und mein Freund ein super Kartenleser). Meistens sind diese „Abenteuer“ ein voller Erfolg, du musst aber auch damit rechnen, dass du Stunden einen Weg laufen, tragen oder schieben musst, weil der Weg einfach nicht fahrbar ist mit dem Bike. Aber wer nichts ausprobiert, gewinnt nichts 😉 Glücklicherweise können wir uns beide die Wege auch gut merken, dass wir nie mit GPS fahren müssen, sondern das meiste im Kopf haben. Oder dann mal schnell auf der Karte nachschauen. Das soll der Vorteil sein, wenn jemand mit uns eine Tour bucht. Zudem sollen das leibliche Wohl und viele Wow-Erlebnisse nicht zu kurz kommen!

Du giltst als „Powerfrau“ – was gibt dir Kraft?
Hehe, wer hat denn das gesagt? Ich habe viel Energie, das stimmt! Aber ich kann auch ganz ruhig sein oder einfach einen ganzen Tag chillen. Was ich nicht gut kann, einen ganzen Tag sitzen, einen Bürojob könnte ich mir nicht vorstellen. Früher (bis vor 5, 6 Jahren) habe ich auch noch Musik gemacht, nämlich in einem Sinfonieorchester Violine gespielt. Aber ich liebe tatsächlich in Bewegung sein und organisiere auch gerne Sachen, da ich mich immer auf etwas in Zukunft freuen möchte. Ich denke, es ist alles eine Frage der guten Balance. So macht mir nämlich arbeiten Spaß, wenn ich einen guten Ausgleich dazu habe. Gehe ich in der Mittagspause Snowboarden oder Biken, habe ich wieder volle Energie um am Nachmittag zu arbeiten. Dasselbe nach einem super Wochenende mit meinem Freund oder Kollegen.

Welchen Rat möchtest du anderen Bikerinnen mit auf den Weg geben?
Fahre mit Freunden, um zusammen Spaß zu haben und die dich auf eine gute Art weiterbringen. Stell dir immer wieder neue Anforderungen, versuche nicht schnell zu fahren, sondern den Flow zu spüren. Fahre auch mal nur unter Frauen 😉

Wie gefällt dir GIRLSRIDETOO.DE (ganz ehrlich, gerne auch konstruktive Kritik ;-))?
Ist mir als Community zwischendurch an Rennen oder auf Social Media aufgefallen. Habe aber erst jetzt gelesen, was dahinter steckt, interessant! 🙂

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