„Es gibt kein schlechtes Wetter….

08. Juni 2016 | Britta | Aus unserem Bike-Alltag |

…. nur schlechte Kleidung“.

Als meine 4 jährige Tochter in New York zu mir sagte „Mama, wir können nicht rausgehen, es regnet“, wußte ich, ich muss schnellst möglich wieder nach Hause. Klar, in amerikanischen Kindergärten gibt es nicht viele Möglichkeiten – alles ist genauestens per State Law geregelt und man muss fast schon Glück haben, damit es nicht zu heiß, zu kalt, zu windig ist oder es eben nicht regnet. Die richtigen Klamotten haben die New Yorker natürlich auch nicht und unsere Matschhose wurde stets sehr bewundert. Was für eine tolle Erfindung!

Insofern stimme ich mit dem zweiten Teil der Aussage „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“ absolut überein. Und nicht umsonst ist unser Biker Klamottenschrank gefüllt mit langen, kurzen und 3/4 Regenhosen, Regenjacken, wasserdichten Socken und Handschuhen. Aber hey, mal ganz ehrlich, natürlich gibt es schlechtes Wetter. Sehr schlechtes Wetter sogar. Zum Beispiel am letzten Wochenende in Freiburg, oder vor drei Jahren beim Bike Festival am Tegernsee, welches dann sogar abgesagt wurde, weil alles unter Wasser stand. Und ganz ehrlich, freiwillig geh ich bei diesem Wetter nicht Biken, auch nicht mit der besten Kleidung!

Manchmal geht man dann aber trotzdem, wie eben dieses Wochenende in Freiburg, denn man war nun einmal da, hatte den VW Bus geparkt, das Vorzelt aufgebaut und sich mit den Mädels extra für ein Bikewochenende im Schwarzwald getroffen. Alternativen fehlten, also rauf aufs Rad. Möglichst in einer Regenpause losfahren und hoffen, dass der Trail etwas trockener ist, als man selbst. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt. Und hat es Spaß gemacht? Klar, es war super. Aber wenn ich das gleiche Wochenende nochmal bei Sonnenschein haben könnte, würde ich trotzdem die Sonne wählen. Also: Es gibt schlechtes Wetter, aber abhalten lassen wir uns davon nicht!

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