Back to the roots – oder auch: Beine leer wie Flasche leer

23. Juli 2017 | Ina | Rennfieber | Rennberichte,

Zurück an der Startlinie – ein klassischer Mountainbike Marathon in Süddeutschland


Es war mal wieder an der Zeit für einen klassischen Mountainbike Marathon, hatte ich die letzten Rennen primär beim Mountainbike-Orientieren oder beim 12 Stunden Rennen verbracht. Fast fremd fühlte ich mich im Startblock und meine Beine vermisste ich obendrein auch noch.

Eine Woche nach dem Womenstrail hatte ich mir in den Kopf gesetzt, das neue MTB Event am Achensee zu testen. Ich reiste bereits am Samstag an, um mit Jule zu plaudern, die Expo zu besuchen und unseren Partner Sponsor Food einen Besuch abzustatten.

Das Festival war sehr ruhig, alle Leute recht entspannt – vielleicht lag es an der ersten Auflage des Festivals, dass es recht ruhig war. Angenehm hingegeben war, dass es Zeit gab sich über alles in Ruhe zu informieren. So verbrachte ich ne recht lange Zeit bei Sponsor Food, um mal zu sehen, welche neue Produkte es gibt und was sich dort so getan hat!

Selbst am Samstag konnte ich mich noch nicht so ganz für eine Distanz entscheiden. Am Sonntag entschied ich mich dann nach langem hin und her für die B Strecke. Kurz vor Start plauderte ich noch mit Franzi und dachte so „liebe Beinchen, aufwachen! Marathon fahren!“. Die ersten Kilometer sind für mich immer zäh, bis ich mich mal ordentlich im Rennen finde. Nur leider kamen die Beine gar nicht in die Gänge. Ehrlich gesagt: Ein Rennen mit Beinen, die so voll waren wie leere Flaschen. Es half alles nichts: Entweder war ich noch nicht regeneriert, oder ich kam heute nicht in die Gänge:  die Beine waren leer. Punkt. Aus. ich kurbelte also die Anstiege hoch, hatte plötzlich viel Durst und verfluchte die heißen Schotteranstiege. Ich musste mich leider fragen „Wo sind die Trails?“.  Von dem her kam ich dann zu dem Punkt, dass ich nun einfach das Rennen fertig fahren möchte und mich nicht allzu lange an einer unerfreulichen Zeit aufhängen sollte. Gesagt getan. Irgendwann kam das Ziel und hey, trotz allem war es ein super mega gutes Gefühl gefinisht zu haben – das Kämpfen hat sich gelohnt!

Geärgert habe ich mich noch ein bisschen. Nach dem Rennen hab ich dann Eis essen mit Beinen kühlen im Achensee veranstaltet und die Natur genossen – es war ein schöner Ausklang. Und zum Nachdenken hing dann noch das Plakat des Karwendelmarsches Ende August, der ja auch auf meiner Liste steht….., leider kneift und schmerzt die Hüfte oftmals immer noch und ob ich das schaffe……, die Gedanken hab ich erstmal bei Seite geschoben und den Achensee genossen.

Leider ist mir irgendwie die Aufgabe der Fotos an dem Wochenende entfallen.

Ähnliche Beiträge: