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    02.05.2012 21:00 Uhr

    Wir rocken Heubach!

     

    [Rennfieber-Blog / DIANA] „Bike the Rock“ - 28. April 2012. Nicht nur der erste wirkliche Sommertag in diesem Jahr mit bis zu 30°C, sondern auch ein toller Festival- und Renntag beim „Bike the Rock“ in Heubach stand auf dem Programm – und nicht zuletzt ein Wiedersehen mit Conny & Ruth.

    Im Vorfeld musste ich noch um meinen Downhill-Startplatz bangen, da die 80 Startplätze schon verdammt schnell weg waren. Aber glücklicherweise wurde das Kontingent kurz vor  dem Event auf 100 Plätze erhöht und zudem klargestellt, dass die Limitierung nicht für  Mädels gilt. Es könnten also unendliche viele Mädels mitfahren – merkt euch das für's nächste Jahr. :-))

     

    Doch das sollte nicht die einzige Hürde sein. Wer seine Startnummer nicht bis 9 Uhr morgens am Renntag abgeholt hatte, ging leer aus. Bei nur knapp einer Stunde Anreise sollte das gut machbar sein, wäre da nicht diese verdammt nervige Tunnel-Dauerbaustelle in Schwäbisch Gmünd (oder liebevoll auch Bud-Spencer-City genannt). Wer kann denn schon ahnen, dass dort auch am Wochenende um 8:30 Uhr morgens ein völliges Verkehrschaos herrscht? Geradeso kurz vor kapp bin ich am Startnummernausgabe-Häuschen angekommen und habe die letzte Nummer ergattert. Das war verdammt knapp.

     

    Jetzt hieß es noch schnell zurück zum Auto umziehen und zum Quali-Start hoch pedalieren - knapp 220 Höhenmeter, die es nach dem Start um 10 Uhr möglichst schnell wieder zu vernichten galt. Für die Mädels stand jedoch noch nicht so viel auf dem Spiel, da alle, die am Qualifikationslauf teilnahmen auch automatisch fürs Finale qualifiziert waren (bei den Jungs hingegen durften nur die 30 Schnellsten noch einmal ran).

     

    Die Strecke war in diesem Jahr unglaublich trocken – von Matsch und rutschigen Wurzeln keine Spur. Das komplette Gegenteil zum Vorjahr. Die besten Voraussetzungen, um endlich mal den Baumstamm-Drop im oberen Teil der Strecke zu springen – das sollte eigentlich gut machbar sein, aber irgendwie zuckte jedesmal mein Bremsfinger kurz vorm Absprung. Am Ende blieb dann doch wieder nur der Chickenway außen herum, der wertvolle Sekunden kostete. Umso überraschter war ich, dass ich nach der Quali trotzdem auf Platz 2 lag.

     

    Die freie Zeit bis zum Finale nutze ich, um Conny & Ruth anzufeuern während ihres XC-Rennens – 10 harte Vollgas-Runden lagen vor ihnen. Als ich sah wie sich die beiden quälten, war ich irgendwie froh, dass ich an dem Tag nur „berab rollen“ musste. Nagut, ein kurzes Tretstück hatte ich auch zu bewältigen, aber das war nun wirklich kein Vergleich. Im Ziel  belohnte ich die beiden mit „Zuckerwasser“ - schon erstaunlich wie leicht man ausgepowerte und nach Luft schnappende Teamkolleginnen glücklich machen kann. :-)

     

    Dann hieß es für mich auch schon wieder fertig machen fürs Finale. Mit dem Ziel, meine Zeit aus dem Qualilauf zu verbessern, pedalierte hoch zum Start. Leider verletzte sich die erste Fahrerin im oberen Teil der Strecke so stark, dass sie mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste. An dieser Stelle „Gute Besserung!“ an Isabell. Meld dich doch einfach mal, wenn du das hier liest.
    Mit diesen unschönen Bildern im Kopf gingen die restlichen sechs Mädels auf die Strecke. Kräftig angefeuert von Conny & Ruth konnte ich meine Zeit tatsächlich noch einmal toppen und so überglücklich meinen zweiten Platz im Finale verteidigen.

     

    Gut gelaunt hatten wir noch einmal mächtig Spaß hinter der Bühne kurz vor den anstehenden Siegerehrungen … so ging ein mega toller Tag zu Ende … to be continued in 2013.

     

    [Bericht: Diana, Foto: Michael Gnannt]


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