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    06.04.2011 09:34 Uhr

    Trailscout al gusto

     

    [JULE] 4 Tage MTB-Trailscout-Ausbildung am Gardasee haben uns verzaubert, gebildet und bis in das letzte Kettenglied motiviert. Der Versuch der DIMB, mit diesem Ausbildungsweg neue Standards in der Bikeguide-Ausbildung zu setzen, ist unserer Meinung nach mehr als gelungen.

    Alle Fotos: Nina Störiko

    Kann einer Ausbildung ein Zauber inne wohnen? So wie es scheint, ja.
    Ob’s an der Frühlingssonne, den Blütendüften, den ersten warmen Luftstreicheleinheiten auf der Haut, dem Cappuccino, den kleinen würzigen Traileinheiten, dem Herzblut unserer Ausbilder, dem Team-Spirit, den intensiven, herausfordernden Schulungs-Momenten lag – oder einfach der Kombi aus alldem? Ich kann es nicht sagen – und doch haben mich diese wenigen Tage am Gardasee so weit aus dem Alltag geholt, dass ich grad nur schwer zurück finde.

    Doch von Anfang an: Letzten Mittwochmorgen sind Nina und ich gen Süden aufgebrochen – die MTB-Trailscout-Ausbildung der DIMB in Angriff zu nehmen. Arco, das eine unserer Ziele, unsere Guiding-Aktivitäten endlich auf eine solide Basis zu stellen, das andere.

    Mit ein wenig sanftem Druck von außen war mir zunehmend klarer geworden, dass ich bei unseren Get Outs und Mut-tut-gut-Workshops so unbemerkt wie ungeplant doch langsam zum Guide „mutiert“ war, dass sich Freunde, Kunden, Gäste meiner Führung anvertrauten, ihren Bikespaß und ihre Sicherheit mit in meine Hände legten. Und dass es Zeit wurde, ihren berechtigten Erwartungen ein wenig gerechter zu werden. Auch Nina wollte sich stärker in die Guide-Richtung weiterentwickeln – und so führte für uns keinen Weg um den Trailscout herum. Was eine weise Entscheidung!

    Denn die 4,5 Tag in Arco waren einfach nur der Hammer! Eine perfekte Mischung aus wichtigen Basiswissen, Praxisübungen, Dolce Vita, Bikeerlebnis, Spaß, und und und.
    Morgens ein wenig Theorie, dann aufs Bike, die einzelnen Themen erlebbar machen, selbst an sich und der Gruppe ausprobieren, Fehler machen, kleine Erfolgserlebnisse feiern, von und mit einander lernen. In schöner Reihe war jeder von uns dran und das extrem hohe eigene Qualitätsbewusstsein unserer Ausbilder motivierte uns, selbst das Beste zu geben und dem „perfekten Guide“ ein kleines Stückchen näher zu kommen. Wir erlebten Feedback-Kultur in Reinform, kleine stachelige Prüfungs-situationen, die den Adrenalinspiegel in die Höhe trieben und schnell klar machten, dass so ein Bike-Guide gefordert ist, ein Tausendsassa zu sein: Navigator, Organisator, Motivator, Entertainer, Krisenmanager, Vorbild, Meterologe, …  - und im schlimmsten Fall auch Ersthelfer – die schwerste aller Rollen für mich persönlich. Wie hilfreich, so etwas einmal als Spiel durchzu-spielen: Wie dir als Guide das Blut in den Adern gefriert, wenn einer deiner Gruppenteilnehmer plötzlich vor Schmerz schreiend am Boden liegt (danke an Harald für den beherzten Stunt!). Uha! Wie hilfreich es ist, hier zu wissen, was zu tun ist, durch Übung ein wenig sicherer zu werden, Unterstützung aus der Gruppe zu erfahren! Grenzsituationen, die uns selbst im Spiel an unsere Grenzen führten – wie herrlich schmeckten danach Cappuccino und Eis auf der Piazza, wie erlösend das Gelächter über „Aalex“ Geschichten, Jonas kleine Späßchen oder Michis charmanten Humor!

    Ein deutlich entspannteres Highlight: die Fahrtechnik-Einheit. Harald tanzte mit seinem Bike vor uns und brachte uns so langsam in den richtigen Takt aus Bremsen, Balancieren, Kurvenschwingen, während Michi mit seiner Gruppe im Blindflug Biken noch ein Stückchen sinnlicher machte. Das motivierte so sehr, dass wir gar nicht mehr vom Rad wollten und mit Lupine-Lampen gerüstet dann auch noch die Nacht zum (Bike-)Tag machten.

    So verflogen die Tage – und schon war es Zeit, vom Monte Brione noch einen letzten Blick über den Lago schweifen zu lassen, das letzte Trailerlebnis zu feiern und so langsam Abschied zu nehmen – von unserer bunten Truppe, die so schnell zusammen gewachsen war, von unsere Ausbildern, die uns so schnell an Herz gewachsen sind – und von einer Ausbildung, wie sie fundierter und hochwertiger nicht sein kann.

    Wir beide haben so viel mitgenommen – und können sie jeder von euch, die mit dem Guiding-Gedanken spielt, nur ans Herz legen. Nina und ich hatten in der gemischten Gruppe herrlichsten Spaß und das Dauergrinsen war uns danach ins Gesicht geschnitzt – doch für alle, die sich unter Bikerinnen ein wenig wohler fühlen, gibt es im August die erste „Ladies-Only-Trailscout“-Ausbildung. Ich bin schon super gespannt auf diesen Termin und freue mich schrecklich, noch einmal dabei sein zu dürfen!

    Mehr Infos zum MTB-Trailscout der DIMB gibts unter: http://www.dimb.de/index.php?option=com_content&task=view&id=213&Itemid=127


    Kommentare

    Anzeige: 1 - 3 von 3.
     

    Isa

    Donnerstag, 07-04-11 18:08

    Ich war quasi nach Christin und vor euch bei der Ausbildung und fand es auch super. Tobi und Matthias haben das echt prima gemacht...! Dickes Lob und 100% Empfehlung!

     

    Jeannette

    Mittwoch, 06-04-11 20:42

    Da bekommt man richtig Lust sich anzumelden;-)

     

    Christin

    Mittwoch, 06-04-11 14:03

    "...und von einer Ausbildung, wie sie fundierter und hochwertiger nicht sein kann. "
    Da kann ich Jule nur beipflichten!!! :-D
    2007 habe ich den MTB-Guide in Bärnfels in der Fränkischen absolviert und nun aktuell im März die Fortbildung zur Lizenzverlängerung im Vinschgau gemacht. Speziell zwei intensive und praxisnahe Tage Outdoor-1. Hilfe mit der Bergrettung Bozen und zwei Tage Fahrtechnik mit Harald und Tobi auf den Flowtrails von Latsch. Nicht nur ein superschönes MTB-Revier hab' ich da kennengelernt, sondern auch viel gelernt, durch Tobis fundiertes Können, Fahrtechnik zu vermitteln, macht das Biken gleich noch viiiiieeel mehr Spaß. Und ich kann zu Recht sagen, dass diese vier Tage in Südtirol mit der DIMB die schönsten dieses Jahr für mich waren.
    Also auf zur Lady-Trailscout-Ausbildung...kann ich wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen :D

     
     

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