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		<title>girlsridetoo.de - News Feed</title>
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		<description>Aktuelles von girlsridetoo.de</description>
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			<title>girlsridetoo.de - News Feed</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 14:01:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Ruth auf Melonenfang</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung/ruth-auf-melonenfang/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog / RUTH] Kurzfristig entschied ich mich am Würzburger MTB- Abendrennen, organisiert...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Das Rennen lief über einen Kurs von 2,5 km, den es insgesamt 7 mal (für den besten Fahrer) zu bezwingen galt (in meinem Fall waren es dann 5 mal ;) Die Strecke hatte zwei kurze, aber kraftraubende Anstiege, ein paar kurze nette Abfahrten, außerdem glücklicherweise einige Geraden und bestand hauptsächlich aus Schotter-Achtung Jungs: Rutschgefahr (Mindestens die Hälfte aller Männer ist geflogen!). </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Am Start traf ich meinen Carbon- Kumpel Fabi, der mir das Ganze eingebrockt hatte. Wir sahen uns ein bisschen um, ich meldete mich an, wir ratschten ein bisschen und als wir uns ein bisschen warm fuhren, dachte ich plötzlich „Oh, is aber sehr schwabbelig heute“ Ha, kein Wunder: Vorderreifen fast platt. Meine Lobgesänge auf das Tubeless- Zeug haben damit ein Ende! Doch es war zu spät noch was zu ändern. Also Reifen wieder aufgepumpt und an den Start gerollt. Ich dachte, falls ich Letzte werde (von 4 Teilnehmerinnen) hätte ich wenigstens eine gute Ausrede ;) </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Am ersten Anstieg verabschiedete sich Dame Nr. 1 bereits an die Front und wart nimmer gesehen (Eine Bekannte von Kerstin - das färbt wohl ab). Ich hielt mich an die Fahrerin vor mir und konnte sie in der ersten Abfahrt überholen.<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>In Runde 3 schwabbelte es schon wieder ganz enorm. „Hilft nix“, denk ich, „musste pumpen (lassen)“. Beim Start-Ziel quatschte ich einen Typen an, der am Rand stand. Er verausgabte sich netterweise für mich an seiner Standpumpe.<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>(Danke an dieser Stelle) Meine Verfolgerin war nicht in Sicht! </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">So brachte ich das Rennen als zweite Frau gut zu Ende! Mein Gewinn: Eine Melone! Einfach toll. Gleich danach beim „Tatort“ verspeist.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Fotos gibt’s leider keine. Aber da verpasst ihr jetzt auch nix ...</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">[Bericht: <a href="rennteam/ruth/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Ruth</a>]</p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 14:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Franzi beim Volkstriathlon im Olympiapark</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung/franzi-beim-volkstriathlon-im-olympiapark/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog / FRANZI] Gemeinsam mit 4 Mädels aus meinem Studiengang hab ich am Sonntag,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Da für uns alles komplettes Neuland war, waren wir dementsprechend aufgeregt:<br />Wie finde ich überhaupt mein Rad wieder in der Wechselzone? Klappt das mit dem Umziehen so wie ich es mir gedacht hab? Und hoffentlich vergess ich das Windschattenverbot beim Radfahren nicht! Das, und noch viel mehr Gedanken schossen mir vor dem Start durch den Kopf.</p>
<p class="bodytext">Sobald ich jedoch im Wasser war fiel die Anspannung von mir ab und ich konzentrierte mich nur noch darauf die folgenden 400m möglichst schnell hinter mich zu bringen.<br />Dann sofort raus aus dem Wasser, schnellst möglich in die Wechselzone zu meinem Fahrrad, Trikot anziehen und ab auf das Rad! Jetzt fängt das ganze ja erst richtig an!</p>
<p class="bodytext">Von den Zuschauern super angefeuert und motiviert vergingen auch die 18km gefühlt wie im Flug! Zu guter Letzt noch einmal in die Wechselzone, Radabstellen, Laufschuhe anziehen und auf zur letzten Disziplin, 5km laufen. </p>
<p class="bodytext">Obwohl ich mich vor dieser Disziplin am meisten gefürchtet hatte, schaffte ich es doch recht schnell meinen Rhythmus zu finden und hatte sogar noch Kraft für einen kleinen Zielsprint ;-).</p>
<p class="bodytext">Völlig begeistert von der Atmosphäre und froh, alle drei Disziplinen gut gemeistert zu haben strahlte ich über beide Ohren. Auch was die Platzierungen angeht bin ich völlig zufrieden, unter den 340 Damen die starteten schaffte ich es auf Platz 84 und in meiner Altersklasse sogar auf den 7. Platz!</p>
<p class="bodytext">Der nächste Triathlon ist schon in Planung, diesmal aber mit dem Mountainbike!</p>
<p class="bodytext">[Bericht + Fotos: <a href="rennteam/franzi/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Franzi</a>]</p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 18:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Renntempo beim Auerberg Marathon in Kaufbeuren</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung/renntempo-beim-auerberg-marathon-in-kaufbeuren/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog / Andrea] Am Sonntag riss mich der Wecker bereits um halb 7 aus den Federn. Noch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 10pt">Also raus aus den Federn, nach einem guten Frühstück und einen starken Kaffee sieht die Welt bestimmt ganz anders aus. In der Küche wagte ich einen Blick auf das Thermometer, die Anzeige entsprach ungefähr meiner Stimmungsskala: ein paar Grad knapp über Null. Ich erinnerte mich an einen Tipp von einem ebenfalls rennbegeisterten Biker: &quot;Bei so einem Wetter ist ein Rennen optimal: 25% der Leute treten nicht an und 25% sind nicht motiviert, also musst du nur noch gegen die Hälfte kämpfen.&quot; Ich hoffte inständig ich würde zu den Motivierten 50% im Feld zählen. </span></p>
<p class="bodytext"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 10pt">Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Frisch gestärkt und halbwegs munter ging es mit dem Auto in Richtung Kaufbeuren und keine 10 km von zu hause weg riss der Himmel auf und es wurde ein zwar kühler aber sehr freundlicher Frühlingstag. Ich hätte also die Hälfte meiner Klamotten zu hause lassen können. Jetzt stieg meine Vorfreude und meine Anspannung mit jedem Kilometer weiter an. </span></p>
<p class="bodytext"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 10pt">In Kaufbeuren angekommen musste ich noch eine lange Warteschalnge bei der Startnummernausgabe in Kauf nehmen, so dass mir leider keine Zeit mehr zum Warm fahren blieb. Aber mir war wichtiger, dass ich nicht von allzu weit hinten starten musste und so stellte ich mich sicherheitshalber frühzeitig am Start auf.</span></p>
<p class="bodytext"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 10pt">Glücklicherweise bin ich vor einer Woche die Strecke (64 km und 1000 hm) schon einmal abgefahren und wusste recht gut wie ich mir das Rennen einteilen wollte. Nach dem Startschuss schien ich meine Taktik jedoch komplett vergessen zu haben und schoss wie alle anderen los, als würde das Rennen auf den ersten 5 km entschieden. Die Anzeige meiner Pulsuhr wollte gar nicht mehr unter 190 gehen. Nach 6 km begann der erste Anstieg und ab da ging es in einem stetigen Auf und Ab Richtung Auerberg. Da die Anstiege meist nicht allzu lang waren, drückten die meisten FahrerInen um mich herum die großen Gänge durch, diesem Wahnsinnstempo konnte ich nur schwer folgen. Es dauerte nicht allzu lange und ich musste mit einem ersten Gel meine Energiespeicher nachfüllen. Bis zum Anstieg vor dem Auerberg musste ich mich ganz schön durchbeißen, der Anstieg selbst ist dann ganz fein zum fahren und auf dem Trail bergab kontne ich einige überholen. Leider hatte ich nicht bedacht, dass ich dann die nächsten Kilometer alleine gegen den Wind fahren musste, obwohl es leicht bergab ging, war das das anstrengendste Stück im ganzen Rennen. Ich versuchte mich so windschnittig wie möglich zu halten und wusste dabei nicht, was mir mehr weh tat: die Arme von der krummen Haltung oder die Beine vom gegen den Wind antreten.</span></p>
<p class="bodytext"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 10pt">Die Strecke war danach sehr abwechslungsreich, kurze knackige Anstiege wechselten mit schnellen Abfahrten und die Kilometer bis ins Ziel wurden schnell weniger. Die letzten 10 km waren fast ganz flach und so hieß es noch mal Zähne zusammenbeißen und alle Kraft in die Pedale zu drücken. Zum Schluss gab es noch eine Ehrenrunde auf der Zielwiese und nach 2:45 h überfuhr ich als 4. in der Hauptklasse völlig erschöpft aber sehr zufrieden die Ziellinie.</span></p>
<p class="bodytext"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 10pt">Zurück daheim war das Wetter noch immer so wie am morgen, nur das es jetzt auch noch in Strömen regnete und so bettete ich mich und meine schweren Beine für den Rest des Tages auf der Couch und holte meinen entgangenen Schlaf nach.<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;&nbsp; </span></span></p>
<p class="bodytext"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 10pt"><span style="mso-spacerun: yes">[Bericht: <a href="rennteam/andrea/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Andrea</a>]</span></span></p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 18:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Maike &quot;raced to sky&quot;</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung/maike-raced-to-sky/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog / MAIKE] Bei kühlen 9 Grad machte ich mich zusammen mit meinem Freund auf den Weg...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Knapp 1 Stunde vor Startbeginn kamen wir endlich an und mussten dementsprechend weit weg parken. Also Rad ausladen und zur Startnummernausgabe fahren. Dann noch ein leckerer Sponser-Riegel und schnell noch die ersten Meter der Strecke abfahren. Vom Wetter wurden wir dann auch noch überrascht. Pünktlich zum Rennen gab es sogar sonnige Abschnitte, so dass ich mich trotz der kühlen Temperaturen von meinen Beinlingen trennen konnte.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Im Startblock traf ich dann auch auf Marion, eine super nette Rennkollegin, die ich aus früheren Rennen kannte. Wir nahmen uns vor, die ersten Kilometer gemeinsam zu bestreiten. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">So weit so gut, der Start wurde freigegeben und wir gaben Gas. Es ging über einen holprigen Wiesenweg und Schotterwege über die &quot;Himmelsleiter&quot; direkt in den Solling. An diesem längeren Anstieg hieß es beißen, fuhr doch direkt vor uns eine Konkurrentin. Auf der anschließenden Flachpassage konnten wir dann wieder Anschluss herstellen. Für mich war diese Freude leider nur von kurzer Dauer. Es folgte der nächste Anstieg, meine Lunge brannte und irgendwie wollte kein Druck auf die Pedale kommen. So musste ich reißen lassen. Jetzt hieß es gleichmäßig weiterfahren, um nicht auch noch von hinten aufgerollt zu werden. Im Zielbereich musste noch ein abgesteckter Cross Country Kurs gefahren werden, bevor es dann in die nächste Runde ging. Dies war sehr zuschauerfreundlich und so hatte mein Freund auch endlich mal die Möglichkeit Fotos von mir im Rennen zu knipsen :-)</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Ich war froh diesen Kurs endlich hinter mich gebracht zu haben und wollte in die 2. Runde starten, als ich merkte, dass ich irgendwie &quot;falsch&quot; sein muss. Schnell angehalten und tatsächlich...ich habe versehentlich die Zielgasse genommen, statt rechts in die nächste Runde einzubiegen. Peinlich...aber zum Glück rechtzeitig bemerkt und schnell noch auf die richtige Spur gewechselt. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Die 2. Runde verging irgendwie wie im Flug und so konnte ich dann glücklich als dritte Fahrerin über die Ziellinie fahren. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">[Bericht &amp; Fotos: <a href="rennteam/maike/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Maike</a>]</p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 20:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Maibike</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung/maibike/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog / TANJA] Eigentlich ist alles wie immer. Der Wecker klingelt für einen Sonntag...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Und doch ist alles anders. Das Frühstück am eigenen Esstisch mit leckerem Brot vom Hausbäcker. Rein in die Radklamotten und von der Haustür weg zum Start- und Zielbereich rollen. Die Beine ziert eine schicke Baggy, an den Füßen Flatpadel-kompatible Schuhe. Diese treiben mein Spaßrad mit ausreichend Federweg an. Heute steht kein Marathon mit Zeitnahme an, heute geht es beim Maibike des MTB-Club Karlsruhe an den Start, einer Country-Tourenfahrt (CTF), die Trails, Spaß und eine Menge Matsch verspricht!</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Mit dem Rest der Gruppe haben wir uns direkt am Veranstaltungsgelände verabredet - dass sie 15 Minuten später als geplant eintrudeln, ist weiter kein Problem. Wir bestimmen den Startzeitpunkt innerhalb eines großzügigen Fensters ganz alleine und rollen entspannt auf Feld- und Waldwegen dem ersten Anstieg entgegen. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Dieser hat sich nach dem Regen der letzten Tage in eine rutschige Schlammschlacht verwandelt und wir schieben getreu unserem Motto &quot;Ganz entspannt!&quot; einfach hoch. Dabei feuern wir die Fahrer an, und freuen uns mit jedem, der diese Challenge meistert. Auf schönen Wegen erkunden wir ganz neue Ecken unserer Heimat, ratschen mit unseren Mitfahrern, sammeln immer mal wieder die Gruppe und sind irgendwann an unserem ersten Zwischenziel: der Verpflegungsstation. Und statt Energygels warten allerlei frisches Obst, leckerer Hefezopf, Trockenfrüchte und sogar Gummibärchen und Lakritz auf uns. Wer unbedingt Bananen möchte - auch diese werden serviert! Wir probieren uns durch das Angebot, posieren für den Fotografen und trennen uns nur schweren Herzens vom gedeckten Tisch.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Aber auch der zweite Teil der Runde birgt eine Menge Spaß. In rasanter Fahrt geht es den Waldweg hinunter, aus dem Augenwinkel nehmen wir das Flatterband wahr, welches uns den Weg zeigt. Und plötzlich ein energisches &quot;STOP!!! REEEECHTS!!!&quot; aus dem Hintergrund. Das Flatterband wollte uns wohl darauf hinweisen, dass der Weg abbiegt. Die bei genauem Hinsehen vorhandene Sägemehlspur auf dem Boden erinnert aus der Entfernung eher an einen Sonnenstrahl, der sich durch die Bäume kämpft. An der nächsten Weggabelung stehen dann auch die anderen, verwirrt nach dem nächsten Zeichen der Schnitzeljagd Ausschau haltend. Also wieder nach oben kurbeln - entspannt! - und den kleinen, aber feinen Uphilltrail in Angriff nehmen.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Auf den kommenden Kilometern folgt ein Juchzer dem nächsten, es geht sehr abwechslungsreich über Trails und Forstwege in Richtung Ziel. Dort angekommen, aus alter Gewohnheit die Zeit auf der Armbanduhr stoppen, abklatschen und im Zeitraffer die tollsten Momente zusammenfassen. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Wie lange wir unterwegs waren? Keine Ahnung, aber es hat furchtbar viel Spaß gemacht! Und beim gemütlichen Zusammensitzen bei (Flamm-)Kuchen, Grillwurst, Pommes und mehr oder weniger isotonischen Getränken sind wir uns einig - im kommenden Jahr sind wir wieder dabei! </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Und am Sonntag freue ich mich schon auf die nächste Tour mit vielen lachenden Gleichgesinnten auf einer abwechslungsreichen Strecke, die mit fröhlich rot-weißen Flatterbändern und Sägemehlbegrenzungen markiert ist. Und die Verpflegungsstationen mit den vielen verschiedenen Köstlichkeiten werden auch dann sicherlich ein Highlight. Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden???</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">[Bericht &amp; Fotos: <a href="rennteam/tanja/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Tanja</a>]</p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gewinn einen Platz bei &quot;Ready to Ride&quot; </title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/gewinnspiele/news-singledarstellung/gewinn-einen-platz-bei-ready-to-ride/</link>
			<description>[Reise-News | Gewinnspiele] Der neue Workshop von nonplusultra &quot;Ready to ride?&quot; ist ein 2-tägiger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Denn: Stressfrei und sicher biken ist eine Frage der richtigen Einstellung! Und hiermit ist nicht nur die richtige Einstellung am technischen Gerät Mountainbike gemeint. In unserem Kurs erfährst Du, wie Du eine Dämpferpumpe einsetzst, in welcher Situation Du wie bremst und mit welcher mentalen Technik Du Deinem inneren Schweinehund auf dem Trail begegnest. Kurz: mit mentaler Stärke, technischem Knowhow rund ums Bike und der richtigen Fahrtechnik zu mehr Spaß und Sicherheit auf dem Mountainbike!&nbsp;<a href="http://www.npur.de/download.html?file=tl_files/downloads/Info_Anm_ReadyToRide.pdf" target="_blank" >Mehr Infos &amp; Anmeldung hier!</a></p>
<p class="bodytext">**************************************************************************************************</p>
<p class="bodytext"><b>Und zur Feier des Tages gibt es hier und jetzt für Dich einen Teilnehmerplatz für den 2-tägigen LADY-WORKSHOP &quot;Ready to ride?&quot; zu gewinnen*!&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext"><b>Wie?&nbsp;Einfach folgende Frage richtig beantworten: </b><a href="mailto:gewinnspiel@npur.de" ><b>&quot;Wie viele Testbikes bietet nonplusultra in der Saison 2012 an?&quot;</b></a><b>&nbsp;und deine Antwort mit deinen Kontaktdaten und dem Betreff &quot;Ready to Ride&quot; an </b><a href="mailto:mitspielen@girlsridetoo.de" ><b>mitspielen@girlsridetoo.de</b></a><b>&nbsp; mailen.</b> </p>
<p class="bodytext"><b>Teilnahmeschluss ist Freitag, der 01.06.2012 um 18:30 Uhr.</b> Unter den richtigen Antworten wird ausgelost und die glückliche Gewinnerin telefonisch oder per Email informiert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;<sub><b>*TEILNAHMEBEDINGUNGEN UND DATENSCHUTZRICHTILINIE:<br /></b>Das Los entscheidet über die Gewinnerinnen. Diese werden per Email benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die übermittelten Daten werden ausschließlich für die Ermittlung der Gewinnerin verwendet sowie um die Teilnehmerinnen über Angebote und Aktivitäten von <b>GIRLSRIDETOO.DE</b> zu informieren. Zusätzlich wird der&nbsp;Name + die Email-Adresse&nbsp;der Gewinnerinnen zweckgebunden an nonplusultra&nbsp;übermittelt. Eine darüber hinaus gehende Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.</sub></p>
<p class="bodytext">**************************************************************************************************</p>]]></content:encoded>
			<category>Gewinnspiele</category>
			<category>Fahrtechnik</category>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bayerwald-Sparkassen-Cup – Waldkirchen</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung/bayerwald-sparkassen-cup-waldkirchen/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog / JULIA A.] Am 29. April startete der 8-teilige Bayerwald-Sparkassen-Cups mit dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt" class="bodytext">Bereits seit 10 Uhr Vormittag maßen sich die Teilnehmer der verschiedenen Altersklassen auf dem 600 (U9) bis 1950 Meter langem Rundkurs. In der Damenklasse waren sieben Runden zu fahren. Ich fuhr die Strecke vorher ab und stellte fest, dass sie - leider -<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>deutlich leichter als im Vorjahr war. Der Angsthase in mir freute sich zwar darüber, aber der Adrenalin-Junkie war gerade ziemlich eingeschnappt. Von wegen mal schauen wie gut die Fahrtechnik mittlerweile ist und so. Nichts wird’s. Auch die Sanitäter kuckten im Gegensatz zum Vorjahr deutlich gelangweilter (siehe Foto!).</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt" class="bodytext">Aber nichts für ungut, als<a name="_GoBack"></a>o Startnummer holen, warm fahren, ratschen, warten, noch ein bisschen warm fahren, wieder ratschen, kurzer Bike-Check, sich über das schöne Wetter freuen, … . Es war ungewohnt heiß für die frühe Jahreszeit und ich war gespannt wie ich das durchhalten würde.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt" class="bodytext">Gegen 14.15 Uhr startete das Damenrennen zusammen mit den Juniorinnen, Herren 2 und 3.<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Der Start war schnell und die trockene Strecke teilweise etwas rutschig auf Schotter und Laub, aber insgesamt sehr gut zu fahren. <a href="http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung/november-theresia-kellermayr/?tx_ttnews%5Bpointer%5D=2" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Theresia Kellermayr</a> vom RSV Passau war schon kurz nach dem Start außer Sichtweite. Es hätte mich allerdings auch verwundert, wenn sie auf mich gewartet hätte ;-) Nichts desto trotz schenkten wir uns auf den folgenden Rängen nichts. In den ersten paar Runden fuhren wir zu dritt immer sehr dicht, mit teils wechselnder Führung. Nach ein paar Runden wurde es jedoch ein anstrengender Zweikampf. Es war brütend heiß und ich hasste meinen Freund in diesem Moment dafür, dass er zwar auf der Strecke tolle Fotos knipste, aber mich nicht mit Flüssigem versorgte. Die Bilder sind zwar toll, aber eine Ladung kühles Wasser auf meinem hochroten Kopf erschien mir in diesem Augenblick viel angemessener. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt" class="bodytext">Ich konnte meinen „Vorsprung“ bis ins Ziel durchhalten und wurde mit einem 2. Platz belohnt. Meine Beine sind wohl endlich aus dem Winterschlaf erwacht. So darf es weitergehen!</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt" class="bodytext">[Bericht: <a href="rennteam/julia-a/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Julia</a>, Fotos:&nbsp; Manuel Kloos]</p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 07:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Und gleich nochmal Heubach: Auch Conny hat viel zu erzählen!</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung/und-gleich-nochmal-heubach-auch-conny-hat-viel-zu-erzaehlen/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog / CONNY] Samstag, der 28.04.2012 Bike the rock in Heubach: Die Wetterprognosen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zwar verpasste ich durch einen Stau auf dem Weg nach Heubach Dianas Downhill-Quali, doch nachdem sie sich auf Platz zwei qualifizierte und sich somit ganz entspannt auf den Finallauf am Abend vorbereiten konnte, starteten Ruth und ich den Wettkampftag mit Startunterlagen holen, die Strecke ablaufen und den durchtrainierten Trialfahrern zuschauen :-)</p>
<p class="bodytext">Natürlich auch das Vorbereiten der Bikes und dem Warmfahren für das Cross Country Rennen..... Da es ein kurzes Rennen wird, muss die Aufwärmphase entsprechend lang sein. Naja auch nicht zu lange, da wir ja nicht bereits vor dem Start platt sein wollten.<br />Beim Warmfahren merkte man auf einmal, dass die angekündigten Temperaturen tatsächlich eintrafen, denn es wurde immer heißer – ja, uns auch. Während dem Fahren konnten wir uns dann schon mal ein Bild unserer Gegnerinnen machen, da uns alle 100 m richtig professionelle Fahrerinnen ganz entspannt entgegen kamen. Unsere Aufwärmphase gipfelte mit einem kurzen Sprint und dann ging es zum Start!</p>
<p class="bodytext">Der Countdown lief und unsere Fotografen hatten sich an allen strategisch guten Stellen auf der CC-Strecke postiert, um Bilder zu schießen und uns lautstark zu unterstützen. Es wurden nur positive Sprüche wie: „Du siehst gut aus!“ oder „du hast es gleich geschafft“ toleriert.</p>
<p class="bodytext">Dann der Start, Ruth und ich stürmten los, um die 10 Runden zu fahren. Bis zur 5-ten Runde lief es super gut, bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich die erste Fahrerin immer in Sichtweite vor mir. Aber dann in der sechsten Runde hatte ich sie langsam verloren, aber nicht weil ich langsamer wurde, sondern weil die ab da aufgedreht hat. Nach neun Runden kam ich glücklich, aber fertig im Ziel an. <br />Im Ziel drückte uns Diana jeweils eine kalte Spezi in die Hand! Man, so ne kalte Spezi nach dieser kurzen heftigen Anstrengung war sensationell! -&gt; Danke Diana!</p>
<p class="bodytext">Als ich mich dann wieder gesammelt hatte, haben wir die Räder weggebracht und uns auf Dianas Downhillrennen konzentriert. An den guten Passagen wurden Bilder und Videos gedreht und natürlich furios angefeuert. Diana hatte einen sensationellen Lauf, den sie sicher ins Ziel brachte.</p>
<p class="bodytext">Bei der Siegerehrung war es dann soweit, Diana hatte sich den 2. Platz beim Downhill geholt und Ruth den 5. Platz und ich den 2. Platz beim CC Hobbyrennen. Drei GRT-Mädels, drei Mal Stockerl, drei Mal gerockt :-)!</p>
<p class="bodytext">[Bericht + Fotos: <a href="rennteam/cornelia/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Conny</a>]</p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 13:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auch Maike eröffnet die Rennsaison</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung/auch-maike-eroeffnet-die-rennsaison/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog / MAIKE] Mein erstes Rennen dieses Jahr war der MTB-Marathon in Bad Harzburg. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Am Samstagabend fand bei hochsommerlichen Temperaturen auf der Galopprennbahn im Harz eine Sprint-Challenge statt. Dabei musste eine 750 m lange Strecke im K.O. System befahren werden. Der Start erfolgte auf einem Wiesenstück. Dann ging es in eine 180° Schotterkehre wieder auf eine Wiese, wo zwischen Weidegattern Slalom gefahren werden musste. Mit Rückenwind ging es dann wieder Richtung Ziel, noch schnell eine Schottesteilkurve (zum Glück gab es hier nur einen Sturz) und das Rennen war geschafft. Hier musste ich mich leider meinen Konkurrentinnen geschlagen geben und belegte Platz 3.</p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Am Sonntamorgen erfolgte dann der Start zum Marathon. Auf Grund meines Trainingsrückstandes entschied ich mich für die Kurzdistanz. Die Strecke war witterungsbedingt gut befahrbar. <br />Nach 2 km Waldautobahn folgte der erste lange Trail bergauf. Hier kam es zum Stau und so musste ich den gesamten Anstieg hochschieben. Laufen hat mir noch nie so gelegen und so wollte der Anstieg auch einfach kein Ende nehmen. Es folgten dann immer abwechselnd rasante Schotterabfahrten oder enge Trails, so dass für jeden etwas dabei war. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Leider habe ich immer noch schlechte Erinnerungen an meinen schweren Sturz aus dem Vorjahr, so dass ich auf Schotter nur im Schneckentempo unterwegs bin. Ärgerlich war, dass auf den letzten Kilometern die Lizenzfahrer der langen Runde von hinten angerast kamen und sich auf den engen Trails so unsportlich verhalten haben, dass man ständig vom Rad musste, weil an rücksichtsvolles Vorbeifahren lassen nicht zu denken war. Schade, sollte doch trotz allen Ehrgeizes immer Fairness und Spaß im Vordergrund stehen. </p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">Für mich war es trotzdem eine schöne und intensive Trainingseinheit. Das Rennen konnte ich dann in der Frauenklasse auf Platz 7 beenden. Zur Belohnung wartete im Ziel leckerer Zuckerkuchen (wenn ich das gewusste hätte, wäre ich bestimmt schneller gewesen...).</p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class="bodytext">[Bericht: <a href="rennteam/maike/" class="internal-link" >Maike</a>]</p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mai: Michi Weber</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung/mai-michi-weber/</link>
			<description>Michi ist Transalp-Guide und Sportliche Leiterin bei einem der großen Anbieter von Bike-Reisen in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Michi, wie bist du zum Mountainbiken gekommen?<br /></b>Durch meinen Papa. Der hat mich 2001 mit auf eine Tour genommen und danach gemeint, wenn ich öfter fahre, kauft er mir Klickpedale. Gesagt, getan.</p>
<p class="bodytext"><b>Was ist für dich das Schönste am Biken, das Besondere im Vergleich zu anderen Sportarten?<br /></b>Irgendwie fühle ich mich einfach so richtig wohl aufm Radl. Man kann sowohl gemütlich und mit relativ wenig Anstrengung gut Strecke zurück legen, aber auch richtig Gas geben und sich auspowern. Dann steht man schwitzend und grinsend am Berg, freut sich, dass man es geschafft hat und weiß, dass es jetzt ohne wenig Anstrengung nur noch runter geht. Außer man wohnt in Gaißach auf dem Berg. Wie oft ich diesen Buckel nach einer Tour schon verflucht habe :-)</p>
<p class="bodytext"><b>Was war dein schönstes Bike-Erlebnis? <br /></b>Irgendwie kann ich da gar nicht gezielt ein Erlebnis rauspicken. Sagen wir mal so, die lustigsten Bike- Erlebnisse bisher hatte ich definitiv mit meiner Freundin Katherl. </p>
<p class="bodytext"><b>Und dein schlimmstes?<br /></b>Ein wirklich schlimmes Erlebnis hatte ich bisher noch nie. Zumindest fällt mir nichts ein, dann kann es wohl nicht schlimm gewesen sein.</p>
<p class="bodytext"><b>Du arbeitest bei Ulpbike als „Sportliche Leiterin“. Was genau können wir uns darunter vorstellen? <br /></b>Ich bin Ansprechpartnerin für unsere Guides und Shuttlefahrer, betreue sie im Vorfeld und gebe ihnen Tipps und Infos zu unseren Strecken. Es ist wichtig, als Guide gut vorbereitet auf Tour zu gehen, daher organisiere und leite ich auch unsere Guideausbildung. Da wir bestrebt sind jedes Jahr neue Touren anzubieten, erarbeite ich zusammen mit unserem Chef neue Strecken, fahre diese vorher ab und überlege mir welche Highlights eingebaut werden könnten.</p>
<p class="bodytext"><b>Ich glaube, angefangen hat alles als Shuttle-Fahrerin, oder? Erzähl mal, wie kamst du überhaupt zu Ulp, wie wurdest du dann zum Guide und jetzt schließlich – jetzt ganz neu – zur Sportlichen Leiterin?<br /></b>Zu Ulp bin ich durch den Gernot gekommen. Ihn wiederum habe ich 2004 im Radsportkurs an der Uni kennengelernt. Er hat dann gemeint, ob ich mir nicht vorstellen könnte Leute mit dem Rad über die Alpen zu führen? Anfangs war ich sehr skeptisch und habe mir das nicht zugetraut. Daraufhin habe ich erst einmal beschlossen zu shuttlen, um mir das Ganze einfach mal anzuschauen. Nach ein paar Shuttletouren ist mir dann ziemlich schnell klar geworden, dass das nichts für mich ist. Abends haben mir die Kunden und der Guide immer erzählt, wie schön der Biketag denn war, was sie alles erlebt haben und welchen Spaß sie hatten. Und ich? Bin den ganzen Tag im Auto gesessen und haben das Gepäck über die Pässe transportiert. Das ist definitiv nichts für mich. Tja, das Jahr drauf habe ich dann mit dem Gernot und der Caro zusammen meine erste Tour geguidet :-) Das habe ich dann immer in den Semesterferien gemacht. Als ich mit dem Studium schon fast fertig war, habe ich angefangen im Büro zu arbeiten und bekam dann nach und nach mehr Stunden und Aufgaben. Seit letztem Jahr bin ich sportliche Leiterin der Firma, was sich einfach so ergeben hat.</p>
<p class="bodytext"><b>Im Sommer bist du immer im Wechsel im Büro und „draußen“ unterwegs: was ist dir persönlich lieber?<br /></b>Eigentlich ist es gerade der Wechsel. Wir haben ja einige Saisonguides, die echt eine Tour nach der anderen fahren. Das wäre nichts für mich. 2 Touren hintereinander finde ich teilweise schon hart. Da verabschiedet man sich von der einen Gruppe, dreht sich um und begrüßt die neue. Das taugt mir nicht. Man braucht nach einer Tour erst einmal ein bisschen Zeit, damit sich alle Eindrücke und Erlebnisse erst einmal setzen können. Es ist ganz oft so, dass man nach einer Tour am Montagmorgen im Büro erst noch ein bisschen neben sich steht und an die meist schöne Woche zurück denkt. Die Woche wo ich nicht unterwegs bin, genieße ich, um Zeit mit Freunden und meiner Familie zu verbringen.&nbsp; </p>
<p class="bodytext"><b>Welche von den vielen Aufgaben ist dir am liebsten? <br /></b>Eine meiner Lieblingsaufgaben ist es, mir neue Touren und Strecken zu überlegen, um sie anschließend zu erkunden. Wenn man nach der geführten Tour sieht, dass es den Kunden gut gefallen hat, freut man sich darüber und plant schon wieder Neues.</p>
<p class="bodytext"><b>Und welche für dich die größte Herausforderung?<br /></b>Die größte Herausforderung ist mit Sicherheit die Einteilung der Guides und Shuttlefahrer (ca. 70 Personen) und die Erstellung des Shuttleplans. Jeder schickt mir seine Wunschtermine und -touren. Man sitzt dann vor einem Riesenberg an Wünschen und versucht, diese so gut wie möglich umzusetzen. Bei der Shuttleplanung liegt die Herausforderung darin, dass wir viele Touren mit den verschiedensten Strecken anbieten und sich daraus ein hoher logistischer Aufwand ergibt.</p>
<p class="bodytext"><b>Wie oft bist du dann so pro Jahr als Guide unterwegs? Und machst du ausschließlich Transalp-Touren oder auch mal Tagestouren?<br /></b>Ich guide so sechs bis sieben Touren in der Saison. Davon hauptsächlich Wochentouren. Tagestouren haben wir gar nicht im Programm. Es gibt noch so 3-4 Tagestouren ohne Gepäcktransport und mit Übernachtungen auf Hütten, die ich zwischendrin auch ganz gern mal mache. </p>
<p class="bodytext"><b>Was gefällt dir persönlich besser? <br /></b>Ich mag die Wochentouren schon sehr gerne. Es ist einfach immer wieder schön, wenn man eine Woche lang auf ein Ziel hinradelt, durch verschiedene Länder fährt und somit unterschiedlichste Leute und Kulturen kennenlernt. Außerdem finde ich es immer wieder schön zu sehen, wie die Gruppe in einer Woche zusammenwächst und ein richtiges Team entsteht, das sich gegenseitig hilft und viel Spaß zusammen hat, was ja glücklicherweise meistens der Fall ist.&nbsp; </p>
<p class="bodytext"><b>Hast du eine persönliche Lieblingsstrecke, ein Lieblingsziel?<br /></b>Die Dolomitenrunde mit Start in Sterzing und über die Dolomiten an den Kalterer See.&nbsp; </p>
<p class="bodytext"><b>Führst du auch reine Männergruppen? Falls ja, wie reagieren die, wenn da plötzlich ein weiblicher Guide vor Ihnen steht? Gab’s da schon mal Probleme (z.B. dass man dich nicht ernst genommen hat, etc.)? <br /></b>Ja, es kommt durchaus vor, dass man reine Männergruppen hat. Mit Sicherheit gibt es da den einen oder anderen, der an der Kompetenz eines weiblichen Guides zweifelt. Ich denke, dass es eher am Anfang meiner &quot;Guidekarriere&quot; der Fall war, dass man mir das nicht zugetraut hat. Einer hat mir mal am Gardasee erzählt, dass er sich bei der ersten Begegnung nur gedacht hat: Und dieses Würmchen soll uns über die Alpen führen? Er hat es sich zum Glück nur gedacht und mir das Leben nicht irgendwie schwer gemacht. Im Grunde hat alles gut gepasst und er war zufrieden. Ich merke, dass ich mittlerweile ganz anders auftrete und durch meine Erfahrung viel sicherer geworden bin. Mit reinen Männergruppen habe ich eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Ich glaube sogar, dass es weibliche Guides in Männergruppen oft leichter haben als männliche. Den männlichen Guide sehen manche eher als Rivalen und versuchen ihn herauszufordern oder kaputt zu fahren. Da hat man als Frau schon eher einen Bonus :-)</p>
<p class="bodytext"><b>Wissen die Teilnehmer vorher, wer sie da über die Berge führt?<br /></b>Nein, in der Regel wissen die Kunden das vorher nicht. Außer Gruppen, die schon öfter mit uns gefahren sind und sich einen bestimmten Guide wünschen. Hier versuchen wir schon, diesem Wunsch zu erfüllen und den Guide für diese Tour einzuteilen.</p>
<p class="bodytext"><b>Und die weiblichen Teilnehmer? Ich könnt mir vorstellen, dass es da schon auch Bedenken gibt, dass du z.B. bei technischen Defekten oder Unfällen nicht kompetent genug bist. Wurdest du mit solchen Vorurteilen schon mal konfrontiert?<br /></b>Eigentlich habe ich es schon öfter erlebt, dass die Frauen froh waren, dass sie einen weiblichen Guide hatten, gerade weil die Frauenquote ja oft sehr gering ist und sie sich somit nicht ganz allein fühlen und auch mal im Vertrauen über das ein oder andere Problem mit einem sprechen können. Andererseits fällt mir eine Situation ein, die ich letztes Jahr am Gardasee hatte im Hotel hatte. Da hatten Teilnehmerinnen einer andere Gruppe, meinen Teilnehmern gemeint:&nbsp; &quot;Ah, ihr habt ja einen weiblichen Guide. Ist die überhaupt fit genug&quot;. Das kommt schon immer wieder mal vor, aber da darf man sich nicht beirren lassen.</p>
<p class="bodytext"><b>Hattest du (oder hast du vielleicht sogar immer noch) selbst manchmal Zweifel, ob du all den Herausforderungen eines Guidejobs gewachsen bist (ich denke da nur an schlimme Unfälle, aggressive Kunden, Streit in der Gruppe, Unwetter, etc.)? Wie gehst du damit um?<br /></b>Oh ja, eigentlich geht mir das jedes Jahr am Anfang der Saison so, wenn wir bei der Guideausbildung wieder die Notfallsituationen durchspielen und durchsprechen. Auch die eine oder andere unruhige Nacht während einer Tour aufgrund der Wetterprognose machen einem bewusst, welche Verantwortung man doch in der Rolle als Guide trägt. Aus diesem Grund ist es wichtig sich gut vorzubereiten und zu versuchen in Stresssituationen einen klaren Kopf zu behalten. Des Weiteren ist es beruhigend zu wissen, dass es ein starkes Team gibt, das einen unterstützt und hinter einem steht.</p>
<p class="bodytext"><b>Was hast du bisher selbst als kritischste Situation empfunden?<br /></b>Als ich mit einer Gruppe im September in den Dolomiten unterwegs war. Es hat in der Früh schon stark geregnet und es war einfach nur kalt. Wir waren schon den halben Tag unterwegs, mussten grad unsere Bikes einen steilen Wiesenhang hochschieben und plötzlich kamen aus den grauen Wolken Blitze und es donnerte direkt über uns. Puh, da ging mir ganz schön die Düse, da es einfach so total überraschend aus dem Grau kam. Aber, wir hatten Glück. Gleich in der Nähe stand eine Hütte. Wir haben unsere Bikes im Hang liegen gelassen und sind zur Hütte gerannt. Der Kuhstall war offen, puh. Pitschnass sind wir 1,5 Std. mit den Hühnern im Stall gesessen, haben uns Heu unter die Jacken gestopft und gewartet bis das Gewitter weg war.</p>
<p class="bodytext"><b>Hast du selbst auch Bike-Spaß bei den von dir geführten Touren oder hast du dafür gar keinen Sinn bzw. keine Zeit, weil doch der Jobgedanke im Vordergrund steht? <br /></b>Wenn ich jetzt nein sagen würde, hätte ich seit Jahren den falschen Job. Obwohl der Bike- Spaß auf Tour mit Sicherheit anders ist als wenn ich privat unterwegs bin. Auf Tour geht es ja darum, den Teilnehmern den größten Bike- Spaß zu bieten, der sicherlich nicht immer zu hundert Prozent mit meinen persönlichen Vorstellungen übereinstimmt. Da hat man schon mal so Gedanken im Kopf, wie: &quot;Mei, da würde es jetzt einen schönen Trail geben oder die Strecke wäre eigentlich schöner&quot;. Trotzdem habe ich viel Spaß auf den Touren und kann das, glaub ich, ganz gut vermitteln und rüberbringen. Ich habe erst vor kurzem mit meiner Freundin darüber gesprochen, dass wir froh sind, nicht ständig auf der Suche nach dem perfekten Trail oder Powder sein zu müssen um glücklich zu sein :-)</p>
<p class="bodytext"><b>Fallen dir auf Tour Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf? Ich mein, gibt’s tatsächlich so was wie ein „geschlechterspezifisches Verhalten“?<br /></b>Mmh, schwieirg. Ich denke schon, dass es da so gewisse Verhaltensweisen gibt, die eher typisch für Männer oder eben Frauen sind. Männer verfallen schon öfter diesem Wettkampfgedanken mit der Gefahr, dass sie sich viel zu schnell auspowern und am Ende nicht mehr können. Frauen hingegen fahren oftmals den ganzen Tag ein konstantes Tempo und wissen eher was sie sich zutrauen können oder nicht. Männer überschätzen sich viel eher als Frauen. Bei Männern kommt es viel häufiger vor, dass sie eine Tour buchen in der sie überfordert sind als bei Frauen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p class="bodytext"><b>Was war das netteste Feedback, das du je von einem deiner Kunden oder einer deiner Kundinnen bekommen hast?<br /></b>Da fällt mir grad ein Brief ein, den ich mal bekommen habe. Der Mann ist mit seiner Freundin die Etschtal Tour gefahren. Das ist unsere Tour für absolute Einsteiger mit hohem Anteil an asphaltierten Radweg und eher kulturellen und kulinarischen Highlights als sportlichen. Bei der Vorstellungsrunde wurde mir schon klar, dass er sich bestimmt total langweilen wird. Als wir dann eine super lustige Woche hatten, habe ich noch einen Brief von ihm bekommen. Da stand drin, wie schön denn die Tour war, dass er eventuell mal mit seinen Kumpels wieder kommen möchte und ich doch der beste Guide war, den man sich wünschen kann. Das hat mich aufgrund der anfänglichen Zweifel meinerseits schon sehr gefreut.</p>
<p class="bodytext"><b>Wir haben schon öfters mal überlegt, wie man weibliche Guides wohl am besten nennen könnte: Guidine, Guida, Guidöse, Guidin. Hast du selbst bzw. habt ihr bei Ulp eine eigene Bezeichnung dafür? Ist das überhaupt ein Thema für dich?<br /></b>Nein, haben wir nicht. Und es ist auch kein Thema für mich. Es sind eigentlich eher die Kunden, die einen hin und wieder mal als Guidine oder Guidin bezeichnen. Da schmunzelt man aber eher drüber. </p>
<p class="bodytext"><b>Wenn sich eine unserer Leserinnen für den Guide-Job interessiert: Was würdest du ihr empfehlen, wie soll sie’s angehen?&nbsp; <br /></b>Am besten man recherchiert mal im Internet, wer denn alles eine Guide- Ausbildung anbietet, sucht sich da den Favoriten raus und meldet sich an. Auch wenn man danach merkt, dass das nichts für einen ist, denke ich, dass man viele informative Sachen lernt und mit Sicherheit viel Spaß haben wird. Sind ja alles Leute, die das gleiche Interesse haben. </p>
<p class="bodytext"><b>Hast du selbst eine spezielle Ausbildung?<br /></b>Ich habe an der Uni das Wahlfach Radsport belegt. Inhaltlich war dieser ähnlich aufgebaut wie die MTB Ausbildung des DAV.</p>
<p class="bodytext"><b>Du machst ja bei Ulp auch die Trainings für die eigenen Guides, richtig? Was ist dir hier besonders wichtig und wie unterscheiden sich eure ggf. von der Guide-Ausbildung der DIMB?<br /></b>In unserer Ausbildung stehen ganz klar das Risiko- und Notfallmanagement, Führungsverhalten und der richtige Umgang mit Kunden im Vordergrund. Wir versuchen möglichst viel aus Erfahrungen zu berichten, erzählen Fallbeispiele und versuchen gemeinsam mit den Guides Lösungen zu erarbeiten. Wir wollen die Guideausbildung so praxisnah wir möglich gestalten und versuchen viele Tipps und Tricks mitzugeben. Fahrtechnisches Können, Karten- und Materialkunde setzen wir voraus und wird nicht tiefer gehend behandelt.</p>
<p class="bodytext"><b>Was meinst du, was sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Guide mitbringen muss?<br /></b>Natürlich soziale und fachliche Kompetenz - und ganz wichtig - Spaß am Umgang mit Menschen. Es sollte einem schon bewusst sein, dass man in diesem Job von morgens bis abends Leute um sich rum hat, diese teilweise motivieren muss und der Hauptansprechpartner ist.</p>
<p class="bodytext"><b>Wenn du beruflich andauernd auf dem Bike sitzt – hast du dann privat überhaupt noch Lust aufs Biken? <br /></b>Eigentlich schon. Obwohl ich dazu sagen muss, dass es im Herbst schon ab und zu Situationen gab, wo ich echt gar keine Lust mehr aufs Biken hatte. Besonders, wenn man mehrere Tage im Regen gefahren ist, dann privat unterwegs ist und es wieder regnet. Da ist mir das ein oder andere mal schon die Lust vergangen.</p>
<p class="bodytext"><b>Was ist deine „private“ Lieblingsdisziplin (Tour, Freeride, auch mal Bikepark oder vielleicht ja sogar Rennrad)? <br /></b>Eigentlich fahr ich am liebsten Touren, obwohl ich sagen muss, dass ich mich auch langsam an das Gebiet Freeride rantaste, was mir auch ziemlich viel Spaß macht.</p>
<p class="bodytext"><b>Ist das ein reiner Sommerjob bei Ulp oder was ist dort jetzt gerade alles so zu tun?<br /></b>Nein, ist es nicht. Diesen Winter haben wir z.B. unsere ganzen Höhenprofile und Unterlagen für unsere individuellen Kunden (ohne Guide unterwegs) überarbeitet, was schon ein ziemlicher Aufwand war. Im Moment stecken wir voll in den Vorbereitungen für den Sommer bezüglich der Hotelbuchungen, Tourenplanung, Kundenberatung und zusätzlich haben wir noch ein Snow Programm.</p>
<p class="bodytext"><b>Du bist zusätzlich aber im Winter auch noch als Skilehrerin unterwegs: Zusatzerwerb oder einfach die Lust, mal was anderes zu machen?<br /></b>Ich sehe das Ganze eher als bezahlten Ausgleich zum Büroalltag. Da ich im Sommer die Abwechslung immer schon super finde, habe ich eben versucht mir das auch im Winter so einzurichten. Nach so einem Skikurstag in der Kälte freut man sich richtig aufs warme Büro.</p>
<p class="bodytext"><b>Bei Ulp arbeiten ja fast ausschließlich Frauen – erstaunlich in der Branche! Woran liegt das? Zufall oder Konzept? Wie viele seid ihr denn genau?<br /></b>Stimmt - im Büro sind wir neben unserem Chef nur Frauen. Ich glaube das liegt einfach daran, dass es noch nie wirklich geeignete Männer für diesen Job gab :-). Für den Guide Job haben wir sowohl Frauen als auch Männer im Team. Obwohl man schon dazu sagen muss, dass wir schon gezielt auch Frauen wählen. Unserer Meinung nach sind Frauen oftmals besser geeignet, da sie mehr auf Sicherheit achten, eine höhere soziale Kompetenz mit sich bringen und besser motivieren können :-)</p>
<p class="bodytext"><b>Ganz ehrlich: Gibt’s da auch ab und an ein bisserl den klischee-berüchtigten Zickenterror oder läuft das alles immer ganz friedlich ab? <br /></b>Wir sind im Büro sieben Mädels mit unterschiedlichen Charakteren. Dass es da mal zu Unstimmigkeiten kommen kann ist ganz normal. Aber von einem Zickenterror würde ich nicht sprechen.</p>
<p class="bodytext"><b>Spiegelt sich euer hoher Frauenanteil auch bei euren Kunden wieder? Buchen also bei Ulp besonders viele Frauen im Vergleich zu anderen Anbietern und siehst du hier einen Zusammenhang? <br /></b>Nein, das kann man so nicht sagen. Leider ist der Frauenanteil in den Gruppen meistens sehr gering.</p>
<p class="bodytext"><b>Du hast mir erzählt, dass du dich auch noch für den Verein ZAB („Zusammen aktiv bleiben) engagierst. Was genau macht dieser Verein – und was du dort?<br /></b>Der ZAB ist ein Verein für Freizeit, Soziales und Gesundheit in München. Unter anderem bietet der ZAB ein umfangreiches Outdoor Programm für ältere Menschen an, wo ich hin und wieder einspringe. Hier fahre ich mit acht, meistens älteren Frauen mit einem Kleinbus in die Berge und leite die Touren. Vor zwei Jahren war ich sogar auf einer Wochenfahrt im Winter dabei. Wir sind eine Woche ins Pustertal gefahren und waren dort Langlaufen und Schneeschuhwandern. Diese Tätigkeit beim ZAB ist mir sehr wichtig, da man mit den Damen sehr viel Spaß hat und die sich riesig freuen, wenn man als junger Mensch mit ihnen was unternimmt. </p>
<p class="bodytext"><b>Was steht bei dir 2012 an? Hast du neue Pläne?<br /></b>Ja, ich würde gerne mit dem Rennrad von meiner Haustür in einem Tag an den Gardasee radeln. Weiß nur nicht, ob ich das sitztechnisch durchstehe :-).</p>
<p class="bodytext"><b>Welches Bike fährst du „privat“ – in welchem Setup</b><b>?<br /></b><a name="Text23"></a>Bionicon Golden Willow Scandium. Gabel und Dämpfer von Bionicon. Bremse habe ich die Avid Jucy seven. Reifen Nobby Nic.</p>
<p class="bodytext"><b>Zum Abschluss noch: Welchen Rat möchtest du anderen Bikerinnen mit auf den Weg geben?<br /></b>Liebe Mädels, bitte scheut euch nicht auch mal einen Workshop im Bereich Bike Reparatur zu machen. Da gibt’s ja mittlerweile auch genug Angebote nur für Frauen. Das macht viel Spaß und man lernt da schon so Einiges, das man gut gebrauchen kann. Ich kenn leider immer noch viel zu viele, die sich da voll und ganz auf ihren Freund verlassen. Und was ist, wenn er mal nicht dabei ist??? Und ehrlich, so schwierig ist das alles gar nicht ;-)</p>
<p class="bodytext"><b>Und ganz zum Schluss&nbsp;noch die obligatorische Frage:</b> <b>Wie gefällt dir GIRLSRIDETOO.DE (ganz ehrlich ;-))?</b><br /><a name="Text5"></a>Ich muss zugeben, dass ich die Seite noch nicht wirklich oft besucht habe. Aber das wird sich ja jetzt vielleicht ändern.</p>
<p class="bodytext"><b>Kurzportrait:<br /></b>Michi, 29 Jahre<br />Wohnort: Gaißach bei Bad Tölz<br />Meine Freizeit verbringe ich hauptsächlich in den Bergen, die wir ja glücklicherweise direkt vor der Haustür haben. <br />Da ich im Sommer eigentlich hauptsächlich auf dem Radl unterwegs bin, liebe ich die Vielfalt im Winter. Hier gehe ich super gerne zum Skifahren, Skitouren, Langlaufen und Schlittenfahren.<br />Ich häkele gerne Mützen und nutze im Winter die Zeit für Freunde und Familie.</p>]]></content:encoded>
			<category>Monatsfrauen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 10:47:00 +0200</pubDate>
			
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