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		<title>girlsridetoo.de - News Feed</title>
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			<title>girlsridetoo.de - News Feed</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 21 May 2013 20:45:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Cross Country in Nova Pec - 2. Lauf Bayerwald-Sparkassen-Cup</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung-rennfieber-blog/cross-country-in-nova-pec-2-lauf-bayerwald-sparkassen-cup/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog | JULIA ] 19.05.2013: Vergangenes Wochenende ging es zu den tschechischen Nachbarn...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">... es ist kein Meter von alleine gerollt, aber bevor ich hier erzähle was an diesem Tag alles nicht lief, beschränke ich mich lieber auf die Dinge die liefen, sonst werde ich ja noch der Schwarzmalerei bezichtigt:</p>
<p class="bodytext">1. Super lief mein absolut turbomäßiger Raketenstart, eigens geübt im Vorfeld. Nun gut, ab ca. 20 Sekunden danach sah ich die führenden Mädels nur noch von hinten.</p>
<p class="bodytext">2. Die technischen Teile des Kurses liefen trotz ihrer Ruppigkeit auch recht gut - Es ging über quer liegende Holzstämme, 'ne Stufe hoch, durch einen Tümpel-Graben und über Betonröhren-Stein-Schikanen.</p>
<p class="bodytext">3. Recht gut lief es auch für die Schlange die im Vorfeld auf der Strecke gesichtet worden war. Sie wurde nicht überfahren.</p>
<p class="bodytext">4. Der Biber hatte auch Glück, Günther vom <a href="http://velonet.ning.com/" title="Opens external link in new window" target="_blank" >TSV Bad Griesbach </a>hat ihn nur fast gefangen als er in dem Tümpel nach ihm tauchte. Er schmiss im weiteren Verlauf seines Rennens seinen durchsumpften Handschuh vor die Füße der Zuschauer und meinte der Biber sei entkommen.</p>
<p class="bodytext">5.&nbsp; Ganz klasse lief auch das Eis an meinem Mundwinkel herab nach dem Rennen ;-)</p>
<p class="bodytext">6. &nbsp;bin ich übrigens geworden in der Damenklasse und zuversichtlich dass nächstes Mal noch viel mehr gut läuft.</p>
<p class="bodytext">[Bericht:&nbsp;<a href="rennteam/teamfahrerinnen/julia-a/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >JuliaA</a>, Fotos: M. Kloos]</p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			<category>Rennfieber-Blog-JuliaA</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 20:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Pfingsten in Brixen</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung-rennfieber-blog/pfingsten-in-brixen/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog | JULIAS] 21.05.2013: Um andere Mädels zum Biken zu motivieren nehme ich sie mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Tag 3 - heute ist Ruhetag, wir fahren nach Bozen und schauen uns die Attraktion Südtirols an - Ötzi! Wer braucht schon Sonne und Singletrails? Davon hatten wir schließlich gestern schon genug. Die Sonne strahlte morgens durch die Gardinen und lockte uns aus den Federn. Nach einem köstlichen Frühstück im Hotel Goldene Krone in Brixens Altstadt wartete der Hotelchef und Chefbikeguide Alex schon mit zwei einheimischen Mädels auf uns. Am wunderschönen Eisack-Fluss entlang ging es gemächlich Richtung Norden. Dann zackte der Weg auf Asphalt hinauf zur Klosteranlage Neustift, hier kann man die leckeren Weine der Region testen. Doch dazu blieb keine Zeit, uns trieb es in den Wald. Über kleine Wanderpfade ging es bergauf und -ab durch die traumhafte Landschaft. Kein Wunsch blieb offen: flowige Trails, knifflige Sektionen, Blumenwiesendurchquerungen, teuflische Schluchten und ein wunderbares Mittagessen auf dem Marktplatz von Mühlbach, unsere Augen strahlten! Unser Krone-Wirt setzte diese dann auf den Tag mit einer Abfahrt, die sich die Müllverbrennungsanlagenabfahrt nannte. Diesen Namen hat sie so nicht verdient, wir nannten sie lieber die Krone-Abfahrt. Die Bremse blieb offen und wir düsten Richtung Eisack zurück. Mit einem leckeren Aperol versüßte uns der Bruder von Barbara in seinem Kaffee den Ausklang der Tour. Nun im Zug nach Bozen freuen wir uns auf den Eismann :)</p>
<p class="bodytext">[Bericht: <a href="rennteam/teamfahrerinnen/julia-s/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >JuliaS</a>, Fotos: Alex]</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.goldenekrone.com" target="_blank" >www.goldenekrone.com</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog-JuliaH</category>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 17:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>1. Volksduathon Weißenborn</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung-rennfieber-blog/1-volksduathon-weissenborn/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog / ISA] 16.05.13: Unweit von meiner Arbeitsstelle, gibt es ein kleines Örtchen im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ich weiß nicht mehr wie ich von der Veranstaltung erfahren habe, aber irgendwie fand ich es ganz witzig, nach der Arbeit mal eben noch schnell einen Wettkampf zu bestreiten. Eines stand von Anfang an fest; der Termin ist ein Donnerstag. Was ich erst später erfahren habe: 4km Laufen und 5km Radfahren, wobei das Radfahren eine 2,5km lange Runde war welche 2 mal gefahren wurde. So kam es nun, dass ich mit meinem Freund (mitgehangen, mitgefangen… J) am Start stand. Um es kurz zu machen, das Laufen war für mich eine Qual. Ich war sehr froh als es nicht ganz als Letzte auf das Rad ging. Die Radstrecke war zwar 95% Asphalt, machte aber trotzdem Spaß, da relativ kurvenreich und bergig. Es gab auch 2 Schikanen aus Strohballen, welche aber ungebremst zu durchfahren gingen. So konnte ich auf der für mich gefühlt zu kurzen Radstrecke wieder einige Plätze aufholen. Am Ende gab es einen Sieg in der Altersklasse (Gesamt war ich irgendwo in der Mitte platziert). </p>
<p class="bodytext">Insgesamt war es ein sehr schönes Rennen, sehr gut organisiert. Allerdings macht sich der lange Tag (Wecker Klingeln um 5Uhr) schon bemerkbar. Sollte es im nächsten Jahr eine Wiederholung geben, so hoffe ich, dass diese dann auf ein Wochenende fällt. </p>
<p class="bodytext">[Bericht: <a href="rennteam/teamfahrerinnen/isa/" >Isa</a>]</p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			<category>Rennfieber-Blog-Isa</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 May 2013 21:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Saison warm up in München</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung-rennfieber-blog/saison-warm-up-in-muenchen/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog | INA] 12.05.2013: Als keinen Aufwärmer für die Saison hatte ich mir den Sprint-...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">400 m Schwimmen, 22 km Radfahren und 5 km Laufen standen am 12.5. bei mir auf dem Plan. Nachdem diese Distanz klassisch war, wurde ich bestärkt mein Rennraddebüt zu geben. So checkte ich mit Franzi am 12.5. gegen 9 Uhr in die Wechselzone ein und bereitete meinen Wechselplatz vor. „Wenn wir Glück haben, würden wir noch vor dem Regen die Radfahrt beenden und im Regen Laufen“, dachte ich mir während ich den Wetterbericht checkte, wie viel extra Kleidung ich benötigen würde.</p>
<p class="bodytext">Der Start verzögerte sich um eine Stunde, bis ich endlich ins Becken des Olympiaparkpools konnte. Beim Sprung ins Wasser verlor ich erst mal die Brille, dann versuchte ich diese zu richten, während mir diverse Schwimmerinnen auf schwammen und mich erst mal unter Wasser drückten. Endlich war die erste Bahn rum, aber die Brille saß noch nicht. Da hatte ich schon genug! Aber nach 50 Metern aufgeben war keine Option, obwohl ich echt wütend war! Bekanntlich ist ja, wenn man einmal aufgibt, schwindet die Schwelle, Rennen früher zu beenden.</p>
<p class="bodytext">Ich schwamm also die restlichen Bahnen in einer unterirdischen Zeit und wurde von zwei netten Helfern aus dem Pool gefischt. Als ich mir die Badekappe mitsamt Brille vom Kopf riss, spürte ich bereits den Regen von oben. Na toll! Und jetzt im nassen Tri-Anzug auf das Rennrad! Also Trikot, Weste und Schuhe an, Helm und Brille auf den Kopf, Startnummer schön nach hinten und los!</p>
<p class="bodytext">Ab auf die Radstrecke. In der ersten von fünf Runden ging ich es langsam an, da ich ja noch nie auf einem Rennrad saß und dann regnete es auch noch. Schnell stellte ich fest, dass ich locker im Grundlagenbereich kurbelte – das ging ja gar nicht. Also trat ich mal ordentlich in die Pedale und sauste an vielen Triathleten vorbei. Zu spät realisierte ich, dass ich die letzte Runde gedreht hatte, als ich wechseln wollte. Mein Puls war im Nirvana und ich konnte keine Zahlen mehr erkennen, wo nun mein Wechselplatz war! Ich kam an einigen Plätzen vorbei, allerdings immer an den falschen. </p>
<p class="bodytext">Nach dem zweiten Wechsel ging es auf die Laufstrecke. Wie ein nasser Sack hing Trikot und Weste an mir. Gut dass Franzi´s Freund netter weise die verschwitzen Sachen aufsammelt, aufmuntert, feuert, Gel reicht und der Motivator war. Nach 1:30 Std war ich im Ziel und hatte immer noch ordentlich Wut im Bauch.</p>
<p class="bodytext">Was habe ich gelernt? Sprintdistanz ist zu kurz. Laufen gehört immer noch nicht zur Schokoladenseite. Rennradfahren macht Spaß, meine Radzeit war richtig gut. Und zu guter letzt: Aufhören ist keine Option, auch wenn binnen der ersten Minute eines Rennen etwas schief läuft!</p>
<p class="bodytext">[Bericht und Fotos:&nbsp;<a href="http://www.girlsridetoo.de/rennteam/teamfahrerinnen/carina/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Ina</a>]</p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog-Ina</category>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 May 2013 14:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie umweltfreundlich ist der Bikesport?</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung-susanne/wie-umweltfreundlich-ist-der-bikesport/</link>
			<description>Eine kleine Betrachtung. Teil 1: Klimaschutz (Autor: Susanne)</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wohin soll’s 2013 gehen: Malle, Finale, British Columbia, oder auch „nur“ die Alpen? Ziele gibt es ohne Ende. Also wird angereist. Mit dem Auto oder Flugzeug, egal, Hauptsache Biken im Traumrevier.<br />All diese Transportmittel werden mit fossilen Brennstoffen betrieben, deshalb geben sie als Verbrennungsprodukt unter anderem Kohlendioxid ab. CO<sub>2</sub>.Das Treibhausgas. Das Zeug, das stark dafür mitverantwortlich ist, dass sich die Atmosphäre unseres kleinen einzigartigen Planeten erwärmt. Dass das nicht toll ist, müsste ja inzwischen bekannt sein. Unwetter, Gletscherschmelze, überhitzte Sommer etc... weiß man ja. <br />Deshalb wäre es sinnvoll, dass nicht so viel von dem Zeug in die Luft gelangt. Hier aber setzt ein massiver Verdrängungsmechanismus ein. Wer denkt denn schon beim Buchen des Fluges dran, dass der Flieger jede Menge Kohlendioxid in die Luft jagt? Wer steigt ins Auto und ist sich darüber bewusst wie viel Gramm CO<sub>2</sub> jetzt gleich hinausfliegen und der Atmosphäre schaden? Sicher den wenigsten ist das bewusst. </p>
<p class="bodytext">Die Europäische Umweltagentur sagt: <b>Der Verkehr in Europa ist für (...) ein Viertel der Treibhausgasemissionen der EU verantwortlich. <a href="http://www.eea.europa.eu/de/pressroom/newsreleases/weiterhin-gesundheitsschaden-durch-verkehrsbedingte-umweltverschmutzung" target="_blank" >http://www.eea.europa.eu</a></b> </p>
<p class="bodytext">Aber: Sollen wir jetzt dem Klima zuliebe Zuhause bleiben? </p>
<p class="bodytext"><b>CO<sub>2</sub></b> <b>-Ausstoß Kompensieren</b><br />Ein Ansatz von Rettung heißt „Kompensation“. Es gibt die Möglichkeit, für seine emittierten Kohlendioxidmengen woanders einen Ausgleich zu schaffen. Also den angerichteten Schaden mit Hilfe einer Geldspende an anderer Stelle wieder gut machen zu lassen. Die führende Organisation für die Kompensation von CO<sub>2</sub> ist <a href="http://www.atmosfair.de/" target="_blank" >www.atmosfair.de</a> Auf der umfangreichen Website findet man absolut sämtliche Informationen die man für sein reines Reisegewissen braucht. Wirklich eingespart wird da aber nicht.</p>
<p class="bodytext"><b>Bahnfahren</b><br />Man könnte allerdings auch, je nach Zielort, mal mit dem Zug fahren. Jetzt nicht gleich lachen, abhängig von der Strecke funktioniert das meistens auch ganz gut. </p>
<p class="bodytext">Beispiel: Angenommen ich will nach Wagrain, da gibt’s einen Bikepark und überhaupt ist es eine schönen Gegend. Zielbahnhof ist St. Johann im Pongau, Da wird mich schon jemand vom Hotel abholen, so etwas lässt sich arrangieren.<br />Von mir zuhause sind es 312km, in Summe hin und zurück 624km. Bei 7l Kraftstoffverbrauch und der 10TagesVignette für Österreich bin ich an Reisekosten ca. 76,-€ los. Bin ziemlich platt wenn ich ankomme weil die A8 stresst, und habe auch Verschleiß am Fahrzeug. Und laut <a href="http://www.dekra-online.de/co2/co2_rechner.html" target="_blank" >http://www.dekra-online.de/co2/co2_rechner.html</a>&nbsp; ca,die 100kg CO<sub>2</sub> emittiert! <br />Mit der Bahn zahl ich 78,- kann die ganze Fahrt beim Fenster rausgucken, belaste die Atmosphäre nur ganz minimal und komme entspannt an. (Klar dauert es länger, aber Entschleunigung ist doch auch mal schön.)<br />Gut, das Fahrrad kostet auch noch: 9,- ohne BahnCard, 6,- mit BahnCard. Genaue Angaben zur Fahrradmitnahme gibt es hier: <a href="http://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/mitnahme/07rad_fahrradzuege.shtml" target="_blank" >http://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/mitnahme/07rad_fahrradzuege.shtml</a><br />Was bei der Bahnfahrerei nötig ist: Eine gute Terminplanung. Nur wer weit voraus bucht (frühestens 92 Tage vor der benötigten Bahnfahrt) kann sehr günstige Preise abstauben. Wichtig dabei ist der Sparpreisfinder: <a href="http://www.bahn.de/p/view/angebot/sparpreis/sparpreisfinder.shtml" target="_blank" >http://www.bahn.de/p/view/angebot/sparpreis/sparpreisfinder.shtml</a> </p>
<p class="bodytext">Eine gewisse Bereitschaft für das „Abenteuer Bahn“ muss man auf jeden Fall mitbringen. Verspätungen können vorkommen. </p>
<p class="bodytext">Das wars fürs Erste, nächste Woche geht’s weiter!</p>
<p class="bodytext">[Artikel: <a href="portal-team/#c334" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Susanne</a>]</p>]]></content:encoded>
			<category>Blog Susanne</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 17:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mai: Uta Philipp</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung-monatsfrau/mai-uta-philipp/</link>
			<description>Mit Uta würden wir zu gerne mal ein Wochenende on Tour und abends ratschend auf ihrer Hütte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Uta, wie bist du zum Mountainbiken gekommen?<br /></b>Vom Mountain zum Bike: Am Anfang war ich einfach Bergsteigerin. In den 80er Jahren bin ich dann auf die Almen rund um Bayrischzell hochgeradelt. Natürlich nur Forstwege... aber pedaliere da mal dein Hollandrad hoch, mit der 2jährigen vorn und dem 4jährigen hinten drauf! Bei der Abfahrt hat der Harald mal protestiert: “Mama, hier stinkt es so!“- „Das ist ganz normal auf der Alm, das sind die Kuhfladen auf dem Weg!“ meinte ich, – aber dann fing die Trommelbremse vom Rad auch noch zu qualmen an, und es war klar, was da so übel gerochen hat...</p>
<p class="bodytext"><b>Was ist für dich das Schönste am Biken, das Besondere im Vergleich zu anderen Sportarten?<br /></b>Es ist, da ich nun mal die Hollandrad-Zeiten (dank Harald) hinter mir gelassen habe, die Freiheit: Weg von der Strasse, hin zu den Singletrails am Berg. Ich mache keine Biketour ohne Singletrailanteil mehr. Allein neue Trails scouten, und manchmal einen richtig guten finden, das macht das Biken total spannend. So viel Vergnügen hatte ich früher nur beim Tiefschneefahren im Winter. Es hat sehr viel Ähnlichkeit mit Singletrailbiken,&nbsp; wenn man mit Ski ins Gelände geht.</p>
<p class="bodytext"><b>Was war dein schönstes Bike-Erlebnis? <br /></b>Sooo viele schöne Erlebnisse! </p>
<p class="bodytext">Mit dem ersten MTB, einem American Eagle Hardtail mit Canti-Bremsen, hinter Harald her den 601er am Gardasee runterhoppeln? </p>
<p class="bodytext">Oder mit meiner Tochter 4 Tage „Circumvenediger“-fahren, übers Kalser Törl hin und übers Krimmler Törl zurück. </p>
<p class="bodytext">Oder: ein Geschenk meiner Kinder: Zum Muttertag in den Bikepark!</p>
<p class="bodytext">Und dann: Die epischen Trails im Wallis, wie Col de Cou, und&nbsp; besonders der Gornergrat, mit Klettertour am Riffelhorn - mit dem Bikehelm auf dem Kopf in der Felswand hängen und danach auf Singletrails ins Tal, was für ein Erlebnis!</p>
<p class="bodytext">Oder die Zeit der Bike-Rennen: zum Beispiel die World Games in Saalbach, wo es in einem Jahr in allen 4 Disziplinen (mit ein und demselben Bike!) eine Goldmedaille für mich gab (klar, fast keine Konkurrenz in der Oma-Klasse beim Freeride und Dual!!).</p>
<p class="bodytext">Oder die Bike Attack in Lenzerheide, - da muss ich auch schon 45 gewesen sein. Harald hat mich einfach angemeldet. Ich habe noch schnell einen pinkfarbenen Protektor bei ebay ertickt. Und dann das Gedränge am Start! Ich bin als letzte durch den Startbogen, damit ich ja niemanden behindere. Aber plötzlich habe ich dann Spaß daran bekommen, an den fullfacebehelmten Downhillern, die meine Kinder hätten sein können, mit meiner Cross-Country-Ausrüstung vorbei zu brettern...&nbsp; über die Ziellinie jedenfalls nicht als letzte!</p>
<p class="bodytext"><b>Und dein schlimmstes?<br /></b>Mein schlimmstes Bikeerlebnis? Eindeutig Haralds schwerster Radunfall: Es begab sich am hellen Tag auf einem asphaltierten Radweg, der mit leichtem Gefälle in einen riesengroßen menschenleeren Schulhof mündete. Mitten auf diesem großen Schulhof stand eine einsame Laterne. Tja. Genau. Ich rannte hinterher, war aber nicht in der Lage, ihn aufzuhalten. Damals, 4 Jahre alt, konnte er gerade ohne Stützräder fahren. </p>
<p class="bodytext">Die Laterne hatte nix, der Harald hatte ein gebrochenes Bein, eine Gehirnerschütterung und ein zugeschwollenes Auge. Hoffen wir mal, dass er asphaltierte Wege weiterhin meidet.</p>
<p class="bodytext"><b>Und wie hast du deinen Sohn nach einem solch einschneidenden Erlebnis dann zum Biken gebracht? Oder war er es, der dich zum richtigen Biken und sogar Rennenfahren motiviert hat? <br /></b>Die Berge waren dem Harald schon immer sehr wichtig. Beim Klettern und Skitourengehen fühlte er sich vielleicht zu sehr von Mama dominiert - darum hat er sich das Mountainbiken gesucht, denn davon hatte „die Alte“ keine Ahnung. Das war genau sein Ding. Und das hat er dann später versucht, mir beizubringen. </p>
<p class="bodytext"><b>Apropos: Fährst du eigentlich nach wie vor Rennen? Falls ja: wo kann man dich 2013 treffen?<br /></b>Auf jeden Fall nie wieder Uphill-Rennen! Bergauf darf’s ruhig gemütlich gehen. Auf Singletrails und Berggipfeln können wir uns treffen! </p>
<p class="bodytext"><b>Welches Bike fährst du derzeit (am liebsten)?<br /></b>„Das Liteville 301, wie es Harald für mich aufgebaut hat“- sorry, ich vermute, dass viele diesen Satz auch gern über ihr Bike sagen würden! Bei mir ist das technische Verständnis so gering, dass ich gerade mal Reifen oder Bremsbeläge wechseln kann, - für alles andere erbarmt sich der Harald. Und so peinlich das jetzt ist, ich weiß nicht mal genau, ob meine Talas 140mm oder 160mm Federweg hat. Mein Rad ist leicht genug, dass ichs auf dem Rücken tragen kann, DT Swiss-Dämpfer und Fox-Gabel bügeln Wurzeln und Felsen weg, und vor allem die exakt arbeitenden Formula Scheibenbremsen sind genial. Danke, Harald!</p>
<p class="bodytext"><b>Mutter und Sohn klingen ähnlich cool und sportverrückt. Welchen Anteil hast du daran, dass Harald heute einer der besten Biker der Welt ist – und welchen Anteil hat er daran, dass du so „anders“ als andere Mütter oder Frauen in deinem Alter bist?<br /></b>Da habe ich keinen Anteil daran, das ist einfach er selber, der Harald! Naja, vielleicht ist mein Anteil daran, dass ich ihn immer habe den Harald sein lassen. Nur einmal, als er begeistert vom Gardaseefestival zurückkam mit Sponsorenverträgen und kurz vor dem Abi die Schule schmeißen wollte, da habe ich ihn mühsam überzeugen müssen, fertig zu machen.</p>
<p class="bodytext">Und umgekehrt, es hat mich sehr bereichert, zu wissen, was ein „Pillow im Powpow“, ein „Snakebite“ oder ein „Fat Albert“ ist!</p>
<p class="bodytext"><b>Was überwiegt, wenn Harald mal wieder eine seiner Extremtouren unternimmt: Angst oder Mutterstolz?<br /></b>Keines von beidem überwiegt da, ich weiß was er macht, und ich bin glücklich, dass er so lebt. Natürlich geht er immer wieder ein Risiko ein, aber das weiß er ja. Sterben gehört zum Leben, es kann für alle jeden Moment so weit sein. Die meisten von uns verdrängen ständig diesen Abgrund, an dem sie leben und merken nicht, wie die Zeit vergeht. Erst wenn du dich bewusst am Abgrund bewegst, spürst Du Dein Leben, ganz nah und intensiv, und weißt, was es wert ist. Da ist natürlich auch Angst, die hast du als Mutter immer irgendwo im Hinterkopf. Mit dem Auto auf der Autobahn, oder mit dem Rennrad auf einer vielbefahrenen Passstraße kann wohl noch eher etwas passieren.</p>
<p class="bodytext"><b>Sammelst du alle Publikationen, die von Harald berichten, und tapezierst deine Wände damit oder bedeutet dir das eher wenig?<br /></b>Sicher kaufe ich jede Bikezeitung, in der Artikel oder Fotos von und über Harald stehen.<br />Aber an den Wänden habe ich nur ein Foto aus der allerersten Zeit - und drei Bilder, die Harald gemalt hat. Das weiß nämlich fast niemand, dass er ein Künstler ist und sehr gut malt und zeichnet. Er selbst auch nicht.</p>
<p class="bodytext"><b>In &quot;Sea of Rock&quot;, dem letzten Film von Harald, sieht man dich mit dabei am Berg. Begleitest du ihn regelmäßig bei seinen Projekten? Und hast du dann eine bestimmte Rolle bzw. Funktion dabei?<br /></b>Wenn Harald mich fragt, ob ich mitkommen möchte, wird es jedes Mal ein Abenteuer. Manchmal bin ich ein wenig „Bergführer“, z.B. als wir mit Seilsicherung zum alten Rad in der Felswand hochgeklettert sind, und sehr gern mache ich Fotos, die er für seine Vorträge verwenden kann, so auch im Steinernen Meer.</p>
<p class="bodytext"><b>Geht ihr auch heute noch öfters mal zusammen biken? Falls, ja, wer fährt vorne? ;)<br /></b>Wenn Harald mal Mama besuchen kommt, fahren wir manchmal abends eine kleine Singletrailrunde am Fuße des „Sea of Rock“. Bergab hat er natürlich mehr Spaß, wenn er vorneweg verschwinden darf! Ab und zu wartet er ganz brav auf die Mama.</p>
<p class="bodytext"><b>Mit wem bist du sonst so auf dem Bike unterwegs? Gibt’s um dich herum viele Gleichaltrige, die ähnlich gut drauf sind wie du - oder zieht’s dich doch eher zur bikenden „Jugend“?<br /></b>Gute Frage. Nächste Frage! Gleichaltrige Frauen, die Singletrails biken, kenne ich nicht!!! (Meldet Euch!) Da bin ich halt sehr viel allein unterwegs. </p>
<p class="bodytext">Ab und zu besuche ich Freunde in Nürnberg, die mir gezeigt haben, dass man im Frankenjura mehr kann als nur Klettern: Fabelhafte Trails!</p>
<p class="bodytext">Oft sind&nbsp; meine Tochter Johanna und ihr Mann Nic am Wochenende da und ich freue mich, wenn ihnen meine Trailauswahl gefällt. </p>
<p class="bodytext"><b>Lässt du dir Fahrtechnik-Tipps von Harald geben – oder ist das zwischen Mutter und Sohn ähnlich schwierig wie oftmals zwischen Paaren?<br /></b>Wo kämen wir denn da hin, mein Bike und ich, wenn Harald mir nie gezeigt hätte, wie man’s auf die Schulter schwingt?? </p>
<p class="bodytext"><b>Über welches gemeinsame Bike-Erlebnis lacht ihr noch heute?<br /></b>Als Harald zum ersten Mal sein Bike tragen musste: Wir waren auf Waldwegen im Siegerland unterwegs, er war vielleicht 13 Jahre alt. Irgendwo dann: Ende im Gelände. Der nächste Weg war erst nach einer Schiebe/Tragepassage durchs Unterholz erreichbar. Das war natürlich meine Schuld, und ging gar nicht. Harald, vorwurfsvoll:“Mama! Das ist doch kein Mountainbiken!!!!“</p>
<p class="bodytext">Lustig war auch unser erster langer Singletrail in den Alpen: Der Saalachtaler Höhenweg. Leider in der falschen Richtung: Bergauf!</p>
<p class="bodytext"><b>Welche Biketour möchtest du mit Harald unbedingt noch machen? Und warum gerade diese?<br /></b>Immer die nächste Tour ist „gerade diese“,&nbsp; - es ist nichts geplant, und das ist daran spannend.</p>
<p class="bodytext"><b>Bike hoch tragen, über Trails runter brettern, Bikepark-Besuche … &nbsp;– klingt als wärst du nach wie vor ziemlich fit und wagemutig. Was hält dich körperlich und geistig so jung?<br /></b>Wenn das so ist? Ich habe doch keine Ahnung! Yoga und Gehirnjogging, Knoblauchpillen und Ginseng sind nicht so meins. Runter vom Sofa, raus aus der Komfortzone, ab in die Natur. Viel mit jungen Leuten unterwegs sein. Und: Im Kalten schlafen soll auch frisch halten!</p>
<p class="bodytext"><b>Ich hab gehört, du hast dein Leben mal komplett umgekrempelt, lebst heute auf einer Berghütte bei Saalfelden; magst du uns mehr darüber erzählen? Wie sah dein Leben früher aus, was hat sich verändert und warum?<br /></b>Wenn man die Träume, die man im Leben hat, verwirklicht, sobald es möglich ist, - kann man das „das Leben umkrempeln“ nennen? </p>
<p class="bodytext">Früher hatte ich kaum Zeit und war bis auf kleine Fluchten in die Berge hauptsächlich für Andere da, -&nbsp; zunächst als alleinerziehende Mutter mit Gelegenheitsjobs,&nbsp; später dann habe ich meiner Mutter geholfen den Vater zu pflegen, der lange Jahre im Rollstuhl saß wegen Multipler Sklerose. </p>
<p class="bodytext">Mit meinem zweiten Mann habe ich dann beschlossen, als Harald und Johanna zum Studium aus dem Haus gingen, ganz dorthin zu ziehen, wo es uns am besten gefällt: In die Ferienhütte im Salzburger Land. Leider war unser gemeinsames Leben hier nicht lange unbeschwert, innerhalb von 2 Jahren ist mein Mann an Krebs gestorben. Keine leichte Zeit.</p>
<p class="bodytext">Seitdem lebe ich allein und bin ständig in den Bergen unterwegs. Die sind mein Thema, als Panoramafotografin und Buchautorin.</p>
<p class="bodytext"><b>Buchautorin? Lass hören! Was sind das für Bücher und wie bist du zur Autorin geworden?<br /></b>Mit Schreiben habe ich im zarten Alter von 8 Jahren meine allerersten Groschen verdient. In der Grundschule gingen meine &quot;Otto-der-Kindermörder&quot;- Geschichten in der Klasse rund, pro Episode habe ich vom jeweils &quot;ermordeten&quot; Kind 10 Pfennig bekommen. Bis meine Mutter dann mal so eine Story im Schulranzen fand. Die folgenden Jahrzehnte habe ich dann anderes, und nur noch für die Schublade geschrieben, später ab und zu einen Artikel für eine Bergzeitschrift oder Hundezeitschrift. Bis mich dann vor 2 Jahren Michael Reimer von der &quot;Frischluft Edition&quot; gefragt hat, ob ich ein Alpenpanorama-Buch mit ihm mache. Und das ist im letzten September fertig geworden. Ermordet wird keiner mehr, nur noch fotografiert ;)</p>
<p class="bodytext"><b>Warst du von jeher ein eher „waghalsiger“ Charakter, der alles von heute auf morgen umkrempeln kann, oder hat dich dieser Schritt selbst überrascht?<br /></b>Waghalsig war ich nie. Na gut, das ist natürlich meine Sicht. Andere sehen mich vielleicht waghalsig, wenn ich allein auf einen 4000er steige oder allein mit dem Bike trailscouten gehe. Aber wenn ich niemanden finde der mitkommt, - soll ich dann etwa zu Hause sitzen?</p>
<p class="bodytext">Das ist nur die Verwirklichung von Träumen, Ideen und Zielen, die man hat,&nbsp; - genauso wie das Leben in der Hütte in den Bergen. </p>
<p class="bodytext"><b>Und wie ist das bezogen auf den Sport: Ist deine „Furchtlosigkeit“ Ergebnis der vielen vielen Bergerlebnisse – oder warst du schon immer ein Mensch, der sich – gerade auch sportlich – viel traut?<br /></b>Furchtlos? Eigentlich bin ich ein „Schisser“! Wenn man ein wenig Phantasie und Hirn hat, ist meist auch etwas Angst da bei Projekten, die man vorhat. Doch mit sorgfältiger Planung und richtiger Selbsteinschätzung hat man diese Gefühle im Griff - und kann rechtzeitig die Bremse aufmachen am Felsabsatz! </p>
<p class="bodytext"><b>Wie ist es heute mit dem Stürzen? Machst du dir mehr Gedanken darüber als früher?<br /></b>Gott sei Dank bin ich früher meist nur im Stand umgefallen... (dumme Klickpedale!) Bis auf die üblichen Schrammen an Ellbogen und Beinen war da noch nichts Schlimmes, und inzwischen hat der Harald mich ja von Flatpedals überzeugt, da sinds jetzt nur noch die Löcher in den Schienbeinen! </p>
<p class="bodytext">Mal im Ernst, vor oder nach dem Biken machst du dir schon Gedanken, - wenn man älter ist, brechen die Knochen leichter. Aber wenn ich unterwegs bin auf dem Trail, ja dann fahre ich so, wie es mir Spaß macht und wie ich es kann. Salto mit Abrollen kommt eher selten vor.</p>
<p class="bodytext"><b>Auf deiner Facebook-Seite liest man „Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit“. Das klingt klug. Was bedeutet dieser Spruch für dich und dein Leben?<br /></b>So viele Erwachsene vergessen, wie es sich angefühlt hat, Kind zu sein. Dabei geht es noch! Wie Kinder in „seliger Selbstvergessenheit“ spielen können, darin steckt doch nichts anderes als der Flow, den wir immer wieder suchen. Dafür ist es nie zu spät. Das möchte ich immer wieder erleben. Das ist Glücklichsein.</p>
<p class="bodytext"><b>Vielen Frauen in deinen Alter sind doch eher noch häuslich und familien-orientiert ... für dich scheinen andere Dinge einen größeren Stellenwert zu haben. Was bedeutet dir am&nbsp;meisten?<br /></b>Jetzt habt ihr mich erwischt. Ganz konservativ bin ich da - die Mama halt: Das Glück meiner Kinder ist das Wichtigste für mich! Sie sind genau die Menschen geworden, die sie sein wollen und leben ein&nbsp; freies, spannendes, intensives, selbstbestimmtes Leben. </p>
<p class="bodytext"><b>Denkst du, du kannst eine Inspirationsquelle für andere sein oder hast du womöglich schon andere motiviert, ihr Leben zu verändern?<br /></b>Ich komme ja nicht viel unter Menschen! Aber vielleicht kann meine Begeisterung für die Berge in meinem Buch „Faszination Alpenpanorama 2“&nbsp; den einen oder anderen motivieren, auf die Berge zu steigen?</p>
<p class="bodytext"><b>Wie empfindest du das heute: Angekommen – oder quälen dich manchmal auch Ängste und Zweifel an dem von dir gewählten Lebensstil?<br /></b>Ängste oder Zweifel an meinem Lebensstil sind mir fern. Es ist ja von mir gewählt und nicht fremdbestimmt, mein Leben, deshalb bin ich so zufrieden.&nbsp; <br />Angekommen? Selbstverständlich - am Ausgangspunkt neuer Abenteuer!</p>
<p class="bodytext"><b>Du hast ja auch eine Tochter – hat sie auch das Abenteuer-Gen geerbt?<br /></b>Meine Tochter ist eine außergewöhnliche Frau. Einerseits die Pflicht: Johanna ist eine organisierte, planvolle, gewissenhafte Ärztin, die in Rekordzeit Schule und Studium durchgezogen hat. </p>
<p class="bodytext">Andererseits die Kür: Big Turns im Champagner-Powder in Utah, Trekking um den Alpamayo, Klettern in Chile, Picknick mit Bären auf dem John-Muir-Trail. Und natürlich ist sie auch begeisterte Mountainbikerin: Ohne Jo hätte ich nie die epischen Singletrails im Wallis kennengelernt!</p>
<p class="bodytext"><b>Aus deiner ganz persönlichen Sicht: Hat sich der Bergsport in Bezug auf Frauen in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert? Falls ja, inwiefern? Und was ist deine Prognose: wird sich das weiter verändern? In welcher Hinsicht und in welche Richtung?<br /></b>Seit wir beim Skifahren keine Röcke mehr tragen müssen, wie meine Großmutter noch, ist natürlich vieles einfacher geworden! <br />Es gibt eine herrliche Satire vom großen Freikletterer Paul Preuß über die Frauen beim Bergsteigen. 1912 hat er schon gewusst: „Die Frau ist der Ruin des Alpinismus“.</p>
<p class="bodytext">In Wirklichkeit ist die Alpinistin wohl der Ruin des Chauvinismus! Das hat schon Paula Wiesinger in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts bewiesen, und nach ihr Lynn Hill, Catherine Destivelle, Ines Papert, - um nur wenige zu nennen. </p>
<p class="bodytext">Trotzdem: Wenn ich allein auf einem Berggipfel ankomme, fragt Mann überrascht:“Allein unterwegs??“&nbsp; Die Frau am Berg und auf dem Singletrail ist immer noch nicht so „normal“ wie der Mann. Wir sind eben etwas Besonderes - ist doch schön! Deshalb ja auch das „too“ im „girlsrideTOO.de“, oder?</p>
<p class="bodytext"><b>Welchen Rat und welche Tipps möchtest du anderen Bikerinnen&nbsp;mit auf den Weg geben?<br /></b>Ach, ihr braucht von mir doch keine Tipps, ihr macht das alles viel besser. Die Tipps hole ich mir eher auf der GIRLSRIDETOO.DE-Seite!<br />Was ich euch mit auf den Weg geben kann: Keine Sorge, es macht Frau auch mit 50+ noch höllisch Spaß, das Rad den Berg hinauf zu schleppen und über Trails wieder abwärts zu heizen!</p>
<p class="bodytext"><b>Und jetzt noch ganz zum Schluss:</b> <b>Wie gefällt dir GIRLSRIDE</b><b>TOO</b><b>.DE?<br /></b>Eine sehr interessante Seite, ich verfolge schon länger, was ihr so alles auf die Beine stellt, und&nbsp; meinen Respekt hat das Rennteam! Tolle Leistungen und sehr persönlich geschriebene Berichte.</p>
<p class="bodytext"><b>Kurzportrait:</b></p><ul><li>Uta Philipp, 53 Jahre, Diplom-Forstwirtin</li><li>geboren in Siegen/Westfalen</li><li>2 Kinder: Harald und Johanna</li><li>inzwischen in einer Hütte im Salzburger Land lebend</li><li>freiberuflich als Panorama- und Outdoorfotografin, Buchautorin</li><li>Hobbies: Bergsteigen in jeder Form (d.h. Mountainbike, Klettern, Hochtouren, Skitouren, Gleitschirm),&nbsp;Lesen, Schreiben, Fotografieren, Klassische Musik.</li><li>Mehr unter: <a href="http://www.alpen-panoramen.de/portfolio.php?id=991066" target="_blank" >http://www.alpen-panoramen.de/portfolio.php?id=991066</a></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Monatsfrauen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 May 2013 13:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gewinne einen Platz bei &quot;Ready to Ride 2013&quot; </title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/gewinnspiele/news-singledarstellung-gewinnspiele/gewinne-einen-platz-bei-ready-to-ride-2013/</link>
			<description>[Reise-News | Gewinnspiele] Auch dieses Jahr gibt es wieder den nonplusultra Workshop &quot;Ready to...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Worum geht es bei &quot;Ready to Ride?&quot; - ganz einfach: Veranstalterin <a href="http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung/februar-andrea-eitel/?tx_ttnews[pointer]=8" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Andrea (eine unserer Monatfrauen)</a> ist sich sicher: stressfrei und sicher biken ist eine Frage der richtigen Einstellung! Und hiermit ist nicht nur die richtige Einstellung am technischen Gerät Mountainbike gemeint. In diesem Kurs erfährst du, wie du eine Dämpferpumpe einsetzst, in welcher Situation du wie bremst und mit welcher mentalen Technik du Deinem inneren Schweinehund auf dem Trail begegnest. Kurz, das Motto des Workshop lautet: &quot;Mit mentaler Stärke, technischem Knowhow rund ums Bike und der richtigen Fahrtechnik zu mehr Spaß und Sicherheit auf dem Mountainbike! Ein 2-tägiger Kurs für Bikerinnen in Theorie und Praxis&quot;.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Hier noch die Fakten:</b></p><ul><li>Termin: 21.-22.06.13</li><li>Ort: Stühlingen im Schwarzwald</li><li>Kursgebühr: 120,- € </li><li>Teilnehmer: 4-max. 10</li><li>Zielgruppe: Ladies only – Anfängerin, Wiedereinsteigerin, Gelegenheitsbikerin, Hobbysportlerin</li></ul><p class="bodytext">&nbsp;<a href="http://www.npur.de/download.html?file=tl_files/downloads/Info_Anm_ReadyToRide.pdf" target="_blank" >Mehr Infos&nbsp;und die Möglichkeit zur&nbsp;Anmeldung findest du hier!</a></p>
<p class="bodytext">**************************************************************************************************</p>
<p class="bodytext"><b>- GEWINNSPIEL - GEWINNSPIEL - GEWINNSPIEL - GEWINNSPIEL - GEWINNSPIEL -</b></p>
<p class="bodytext"><b>Auch für die zweite Auflage des Workshops gibt es hier und jetzt einen Teilnehmerplatz für den 2-tägigen LADY-WORKSHOP &quot;Ready to ride?&quot; zu gewinnen*!&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext"><b>Wie?&nbsp;Ganz einfach!&nbsp;Schick uns eine </b><a href="mailto:mitspielen@girlsridetoo.de" title="Opens window for sending email" class="mail" ><b>Mail</b></a><b>&nbsp;mit dem Betreff &quot;Ready to Ride?&quot; und beantworte darin die&nbsp;folgende Frage: &quot;Welche Bikemarke ist 2013 neu bei nonplusultra?&quot;&nbsp;- und schon stehen die Chancen gut, dass du im Juni mit dabei bist!</b> Kleiner Tipp: Die Antwort findest du unter: <a href="http://npur.de/" target="_blank" >http://npur.de/</a></p>
<p class="bodytext"><b>Teilnahmeschluss ist der 01.06.2013.</b> Unter den richtigen Antworten wird ausgelost und die glückliche Gewinnerin telefonisch oder per Email informiert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;<sub><b>*TEILNAHMEBEDINGUNGEN UND DATENSCHUTZRICHTILINIE:<br /></b>Das Los entscheidet über die Gewinnerinnen. Diese werden per Email benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die übermittelten Daten werden ausschließlich für die Ermittlung der Gewinnerin verwendet sowie um die Teilnehmerinnen über Angebote und Aktivitäten von <b>GIRLSRIDETOO.DE</b> zu informieren. Zusätzlich wird der&nbsp;Name + die Email-Adresse&nbsp;der Gewinnerinnen zweckgebunden an nonplusultra&nbsp;übermittelt. Eine darüber hinaus gehende Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.</sub></p>
<p class="bodytext">**************************************************************************************************</p>]]></content:encoded>
			<category>Gewinnspiele</category>
			<category>Fahrtechnik</category>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 11:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zweimal auf und zweimal nieder – wir kommen wieder!</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung-rennfieber-blog/zweimal-auf-und-zweimal-nieder-wir-kommen-wieder/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog | Gabi, Jule, Michi &amp; Diana] Am 20. April war es soweit: Premiere des ersten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Doch von Anfang: Nordketten-Quartett – klingt nach Spiel, Spaß und Spannung – und das war es tatsächlich auch. So alles in allem … ;-). Hinter dem ungewöhnlichen&nbsp; Namen verbirgt sich ein neues Rennkonzept, das Winter und Sommer über 4 unterschiedliche Sportdisziplinen und 4 unterschiedliche Sportler hinweg vereint: Erst geht es für den Biker hinauf (Disziplin: BikeUp), dann übernimmt ein Skitourengeher (SkiUp), übergibt oben an einen Skifahrer (SkiDown) und der widerum an einen Bike-Downhiller (BikeDown). Ehrensache – da mussten wir dabei sein! Allerdings mit ein wenig „fremder“ Unterstützung – denn aufgrund der heftigen angekündigten Karenzzeiten, traute sich keine aus unserem Team den SkiUp Part zu. Umso mehr freuten wir uns über Michi aus Garmisch, die spontan einsprang und unser Team perfekt machte. Und was wir vier vorab und unterwegs erlebt haben, das erzählen wir euch jetzt: </p>
<p class="bodytext"><b>[Gabi]</b> Rückblick – 1 Woche vor dem Tag der Tage. Gegen 09:30 Uhr brach ich Richtung Innsbrucker Nordkette auf, um die ausgeschriebene Ski-Downhillstrecke ein zweites Mal zu besichtigen. Ich wollte wirklich ganz sicher gehen, dass die Gehstrecke vom Hafelekar zur Karrinne , die anschließende Abfahrt durch die Karrinne und die Weiterfahrt über den Osthang zur 3er-Stütze wirklich in der vorgegebenen Zeit von 15 Minuten zu schaffen ist. Das Wetter war perfekt (Sonnenschein, fast 20 Grad), der Schnee noch besser und mit der Abfahrtszeit war ich auch zufrieden. Wenn alles nur ansatzweise so bleibt, dachte ich mir, dann kann nichts mehr schief gehen......1 Woche und zirka 10 Streckenänderungs-Mails später treffen wir uns um kurz nach 7 an der Talstation der Seegrubenbahn. 24 Stunden vor Start hat es geschneit!!!, dadurch hat sich die Streckenführung jeder Disziplin verändert, nur wie, davon hatte niemand mehr einen Plan. Aber wir ließen uns davon nicht unterkriegen&nbsp; und nehmen alles gelassen – es gibt schließlich kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung.&nbsp; Und irgendein Weg führt immer ins Ziel.<br />Während Diana D., Michi (unsere Gastfahrerin) und ich gegen 8 Uhr mit Gondel zur Seegrube hochfahren und uns auf den Weg zu unseren Wechselzonen machen, fährt Jule sich im Tal für den Start um 10 Uhr warm (bei knackigen 3 Grad gar nicht so leicht).</p>
<p class="bodytext">___________________________________________________________________________________________________</p>
<p class="bodytext"><b>[Jule] </b>9:15 Uhr. Mit vom langen Warten eisigen Füßen packe ich mich so langsam in die Bikeklamotten – und erstarre vor Schreck: Wo ist mein Helm??? Das Auto auf den Kopf gestellt, doch er bleibt verschwunden! Oh Schreck! Doch was ein Glück: Mein Freund hat einen zweiten dabei – 3 Nummern zu groß, doch mit dickem Buff, dazwischen geklemmten Brillenbügeln und festgezurrten Riemen akzeptabel. Geht ja eh nur bergauf. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie die anderen oben am Berg verzweifelt und rätselnd auf mich erfolglos gewartet hätten – denn ohne Helm (natürlich) kein Start! Ok, nach der Aktion war mir erstmal warm. Also, Chance genutzt und dick eingepackt wohlig gleich mal warm gekurbelt. Um 9:45 gings dann in den Startblock, der sich so langsam füllte. So nach und nach macht sich Rennfieber breit und die Hüllen fallen. Doch kaum standen wir da in unseren luftigen Tights und Trikötchen, rennfertig und mit scharrenden Hufen die Meldung: Start verschoben. Erst 7 Minuten, dann noch mal 8. Die Lippen färben sich blau, die Beine fangen unkontrolliert zu zittern an, die Füße spüre ich eh schon ein Weilchen nicht mehr. Aber wieder Anziehn lohnt jetzt auch nicht mehr. Kurz lupft sich mal der Nebel und gewährt uns einen ersten Blick hinauf in die verschneiden Hänge. Ahhh, ohhhh, brrrrr!&nbsp;<br />Und dann geht es doch endlich los. Startschuss und 100 renngierige Uphiller stürzen sich den Weg hinauf. Wo er zu Ende sein wird, wissen wir noch so genau – ich habe für mich einfach beschlossen, so lange alles zu geben, bis mich irgendjemand aufhält (hoffentlich ein Zielschild!). Das Tempo ist ordentlich und ich muss grad schaun, wie ich meine eingefrorenen Muskeln in Aktion bringen kann. Die Strecke ist coupiert und ich komme nicht so recht in Tritt. Und schon stehen wir vor der schnell noch eingebauten „Uphill-Schikane“. Statt gemütlich auf dem Forstweg geht es rechts die verschlammte Skipiste hinauf.&nbsp; Zu Fuß, das Rad schiebend – denn an Fahren ist hier nicht zu denken. Endlich oben springe ich zurück aufs Bike – doch die Kette will nicht mehr mitspielen und sträubt sich gegen meinen wilden Aktionismus. Bis ich sie endlich wieder auf dem Zahnkranz hab, vergehen wertvolle Sekunden – bei dieser kurzen Distanz eine Ewigkeit. Endlich wieder auf dem Bike gebe ich noch mal alles. Die Beine brennen, die Lunge noch viel mehr. Inzwischen hat sich die Landschaft um uns herum in ein Wintermärchen verwandelt. Alles weiß. Doch bevor ich den Anblick so richtig verarbeiten kann, sehe ich schon die Wechselzone vor mir. Ich rufe „Michi, Michi“, erblicke unsere Gastfahrerin, die wir zum Glück vorher noch in GRT-Teamklamotten gepackt hatten, reiße mir das Band vom Leib und übergebe heilfroh, dass es vorbei ist, an meine Partnerin. Puh, geschafft. Schnell in die Wechselklamotten gesprungen und runter ins Tal, damit ich auch ja unseren Zieleinlauf nicht verpasse. Doch plötzlich trete ich ins Leere, kurble ebenso hilf- wie effektlos. Ein ratloser Blick nach unten: Wo in aller Welt ist die Kette??? Nur wenige Ziel nach der Stabübergabe gerissen. Einfach so! Mensch, was haben wir ein Glück, das hätte keine 2 Minuten früher passieren dürfen!!! </p>
<p class="bodytext">___________________________________________________________________________________________________</p>
<p class="bodytext"><b>[Michi] </b>So, nach der x ten Verlegung der Wechselzone habe ich auch meinen Startbereich gefunden (super, 300 hm zuerst bergab durch Matsch zu hatschen, während man meint, die gleichen dann wieder bergauf mit den Ski zu rennen – aber weit gefehlt ...). Nachdem die ersten Männer in der Wechselzone da waren, steigt das Adrenalin – und da ist auch schon Jule: Der Wechsel klappt und ich renne los. Allerdings wird das Tempo gleich wieder gebremst, denn es geht mit den Ski am Rucksack einen richtig steilen, schnee-matsch-dreck-glitschigen Hang hinauf. Der Puls japst und als ich schon glaub, jetzt geht’s „flacher“ und auf die Ski, sehe ich: noch mal einen solchen Hang. Aber hilft nix, durchbeißen und versuchen, so schnell wie möglich hinauf zu hecheln. Dann – endlich: ich darf die Ski anziehen! Dort wartet Diana in ihrer Wechselzone und motiviert mich noch (auch wenn ich vor lauter Schnaufen nix antworten kann) und weiter geht’s. Endlich fühle ich mich im „Ski up“ Rhythmus, und kann auch in den Spitzkehren einige überholen. Doch, was ist das? Oh je, schon wieder Ski an den Rucksack und ein Stück tragen. Aber ich seh schon die Bergstation der Seegrube und weiß, bald ist es geschafft. Also noch die (hier zumindest eingetretenen) Stufen im Schnee hinaufschnaufen, noch mal die Ski anziehen und möglichst schnell zur nächsten Wechselzone. Noch mal geht’s um die Ecke, und da: Gabi wartet schon, kriegt das Bandl und ich denk mir nur „schade, die ursprüngliche Strecke in die Rinne mit mehr Skitour statt Skitragen hätt mir eher gelegen“ – aber egal, super wars, mit Euch dabei zu sein! <br />___________________________________________________________________________________________________</p>
<p class="bodytext"><b>[Gabi]</b> Die Ski-down Strecke hat sich komplett verändert. Unser Start wurde zirka 200hm über die Seegrube verlegt, da war also erst einmal Schneestapfen angesagt. Während des Aufstiegs versuche ich irgendwie nachzuvollziehen, wo sich die Skiabfahrt verstecken könnte. Nach dem kurzen Aufwärmtraining dauert es nicht lange, bis die ersten Ski-up Teilnehmer ins Ziel kommen und das Staffelband weitergeben. Ganz schön krass, was da für „Tiere“ dabei sind. Ich bin gerade noch in ein Gespräch mit einem Mitstreiter vertieft, als ein Streckenposten plötzlich die Nr. 13 ausruft.... wie, was, so schnell? Hilfe, ich muss noch meine Schuhe festschnallen, wo ist meine Brille.... meine Güte, bin ich nervös und da kommt die Michi auch schon ums Eck gedüst. Mit dem Staffelband in der Hand und den geschulterten Ski geht’s 50hm über die Piste hinauf. Oben angekommen, puhh ganz schön anstrengend, versuche ich so schnell wie möglich auf die Skier zu kommen. Nun habe ich eine Fahrt ins Blaue vor mir und das im wahrsten Sinne des Wortes. Erstens habe ich keine Ahnung wo mich die Strecke hinführt und zweitens ist es so neblig, dass erstens auch schon wieder „wurscht“ ist, da man die Strecke eh nicht sieht. Also Augen zu und durch. Die Strecke ist ziemlich kurvenreich und mit Schneehügeln gespickt, aber ehe ich mich versah bin ich auch schon im Ziel, wo Diana bereits auf mich wartet. Sie nimmt das Staffelband entgegen und im nächsten Augenblick ist sie hinter der Nebelwand verschwunden.</p>
<p class="bodytext">___________________________________________________________________________________________________</p>
<p class="bodytext"><b>[Diana]</b> Es ist Freitag der 19.04.2013, ich habe Urlaub, bin in Innsbruck und gerade eben mitten im Schnee. Bis hierhin ein toller Snowboardtag - aber in diesem Moment stehe an der der Kante zur Piste und mein Fahrrad sieht mich fragend an „Wie kommen wir jetzt da runter?“ Willkommen beim freien Training des Nordkette Quartetts! Zuvor hatte ich mir den ersten Teil des Downhillparts zu Fuß angesehen und war mir sicher, die „schlimmsten“ Passagen einstudiert zu haben - ein wenig voreilig vielleicht. Nach dem einsetzenden Regen und einem mehr als holprigen Kennenlernen zwischen mir und der Nordkette, beschloss ich das Training in mein Hotelzimmer zu verlegen. Mentale Vorbereitung soll ja bekanntlich auch helfen. Aufgeben war weder eine Option noch eine Überlegung und so war er dann auch da… der Renntag. </p>
<p class="bodytext">Völlig entspannt und natürlich null aufgeregt&nbsp;;-) traf ich mich mit den Mädels und versuchte so cool wie möglich zu wirken… Da es oben auf dem Gipfel auch noch Neuschnee gab, ging das mit dem „cool sein“ noch viel leichter. Mit einem Matschreifen vorne (der hintere weigerte sich) fuhr ich in meine bisher schwierigste Schlacht… Nach der Übergabe des Staffelbandes durch Gabi und der Gewissheit, dass ein Teil der Strecke wegen Schneefalls gesperrt war (JUHU) galoppierte ich los…. An dieser Stelle möchte ich die motivierenden Streckenposten erwähnen, die mir in jedem Anlieger zur Seite standen… Letztendlich- bin ich unten angekommen… Alle Gliedmaßen hingen noch dran, ein bisschen Berg habe ich in den Fasern meiner Kleidung mit nach Hause getragen und die Gewissheit, dass ich wiederkommen werde und sie bezwingen werde, diese Nordkette, ist sicher!</p>
<p class="bodytext">___________________________________________________________________________________________________</p>
<p class="bodytext"><b>[Jule] </b>Dank der nette Unterstützung eines anderen Teilnehmers, der mich zurück ins Tal über die kleinen Gegenanstiege hinweg schiebt (ihr erinnert euch – die Kette …), schaffe ich es relativ schnell runter ins Tal, springe in warme Klamotten und eile zurück zum Start, um die Downhiller – und natürlich vor allem Diana – bei ihrem Zieleinlauf nicht zu verpassen. Wahnsinn, wie schnell die Staffeln sind – nur wenige Minuten nach mir ist es schon soweit und die ersten rollen dreckverspritzt aber mit lachenden Gesichtern ins Ziel. Während sich der Zielbereich mehr und mehr füllt, gesellen sich auch Gabi und Michi zu mir, die mir der Gondel die Talfahrt angetreten hatten. Wir alle sind platt aber auch irgendwie erleichtert, dass bei uns doch soweit alles gut gelaufen ist. Etwas nervös waren wir vorher ja schon gewesen … Jetzt fehlt nur noch Diana und wir drücken fleißig die Daumen, dass auch sie heil ins Ziel kommt. Und das tut sie dann auch - zwar sichtlich gezeichnet von den Strapazen, aber auch ein klein wenig stolz, den Höllenritt&nbsp;gemeistert zu haben! Hurra! Wieder vereint, alle Knochen heil und keine Zehen abgefroren – jetzt kann die Party beginnen! Nur wenig später treffen wir uns in der bereits überfüllten Bar, wo die Nudelparty (ohne Nudeln) steigt. Dort ratschen und lachen wir uns die Reste der Anspannung von der Seele - so lange, bis sich so langsam eine angenehme Müdigkeit breit macht und uns auf die Straße und zurück in die Heimat treibt ….&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Unser Fazit: Insgesamt eine schöne Veranstaltung mit kleinem Orga-Schwächen und großem Wetter-Stress vor allem für die Veranstalter, die vor allem vom Teamgeist und dem Kunterbunt der unterschiedlichen Disziplinen lebt. Ich befürchte, wir kommen wieder ;-)</p>
<p class="bodytext">[Bericht: <a href="rennteam/teamfahrerinnen/gabi/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Gabi</a>, <a href="https://www.facebook.com/michi.bausgap" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Michi</a>, <a href="rennteam/teamfahrerinnen/diana-d/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Diana</a> und <a href="rennteam/teamfahrerinnen/jule/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Jule</a>]</p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog-Gabi</category>
			<category>Rennfieber-Blog-Diana</category>
			<category>Rennfieber-Blog-Jule</category>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 May 2013 16:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>XC Waldkirchen 2013 - Warum es eine schlechte Idee ist seine Konkurrenten &quot;anzufahren&quot;...</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung-rennfieber-blog/xc-waldkirchen-2013-warum-es-eine-schlechte-idee-ist-seine-konkurrenten-anzufahren/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog | JULIA] 28.04.13: Endlich ging's los in die lang herbeigesehnte Rennsaison. Bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am gestrigen Sonntag startete der 1. Lauf der&nbsp;des Bayerwald-Sparkassen-Cup,<br />der Rennserie des Radsport Bezirk Niederbayern. Ich hatte richtig Lust nach dem langen Winter wieder auf die Rennpiste zu gehen, diese Saison das erste Mal auch mit meinem neuen Verein, dem <a href="http://velonet.ning.com/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >TSV Bad Griesbach</a>. Am Vormittag feuerte ich die Kids schon bei den U7 - U17 Läufen an, bevor es am frühen Nachmittag zusammen mit den Junioren und Herren 2 &amp; 3 auf die Strecke ging. Wir hatten sechs Runden mit je 2,5 km und einigen zähen Höhenmetern vor uns.</p>
<p class="bodytext">Ich kam gut vom Start weg und reihte mich in der ersten Abfahrt an dritter Stelle ein. Im nächsten Anstieg wollte ich gleich etwas Gas geben und fuhr direkt an das Hinterrad&nbsp;meine Konkurrentin Michi vom <a href="http://www.gesundheitspark-dreilaendereck.eu/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Team GPD</a>. Leider hatte ich mein Tempo etwas unterschätzt&nbsp;und fuhr ihr direkt an den Hinterreifen, aber mit Karacho. Ich konnte das nicht mehr ausbalancieren und bin gestürzt. Egal, wieder auf's Rad und weiter geht's... dachte ich. Nein, nach diesem Missgeschick kam noch etwas Pech dazu, denn meine Kette hatte sich so blöd verkantet&nbsp;dass nichts mehr ging. Ich zog und zerrte und versuchte sie wieder auf das Kettenblatt zu bekommen, aber <b>ES GING NICHT!</b> Schon ganz verzweifelt blickte ich zum Streckenposten, der den Sturz aus einiger Entfernung beobachtet hatte und nun (nach einer gefühlten Ewigkeit) in meine Richtung lief. Gerade als er bei mir war ging's doch und die Kette war wieder da wo sie hingehörte.</p>
<p class="bodytext">Das war's wohl, dachte ich, denn vom gesamten Feld war keine Spur mehr zu sehen. Kein Wunder, nach dieser Aktion. Ich hatte innerlich schon mit dem Rennen abgeschlossen und wollte es nur noch als Training fahren. Also kurbelte ich die Anfangsrunden vor mich hin ohne auch nur in Sichtweite mit einer Fahrerin zu sein, doch plötzlich sah ich ein Trikot vor mir blitzen, zwar ein Stück weit weg, doch nicht unerreichbar. Ok, auf geht's also. Ab da war der Puls wieder jenseits der 180.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es tat sehr weh, aber es ging. Ich kämpfte mich nach vorne und konnte schließlich den dritten Platz erobern. Den zu halten war gar nicht so leicht, denn ich hatte mein Pulver verschossen, aber Tamara, ebenfalls vom GPD Team attackierte in der letzten Runde nochmal richtig. Einen so hart erkämpften&nbsp;Stockerlplatz lässt man sich aber nicht so schnell wieder nehmen und so konnte ich ihn mit knappen Vorsprung ins Ziel fahren.</p>
<p class="bodytext">Das nächste Mal werde ich es ohne &quot;Anfahren&quot; und Kettenklemmer versuchen. Mal sehen was die Beine dann hergeben :-)</p>
<p class="bodytext"><span style="font-family: 'Lucida Sans', 'Lucida Sans Unicode', Tahoma, sans-serif, Helvetica; font-size: 11.199999809265137px; line-height: 15px; background-color: rgb(62, 35, 23); "></span>[Bericht:&nbsp;<a href="rennteam/teamfahrerinnen/julia-a/" title="Opens external link in new window" class="internal-link" >Julia</a>; Fotos: <a href="http://www.gesundheitspark-dreilaendereck.eu/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Team GPD</a>]&nbsp;<span style="font-family: 'Lucida Sans', 'Lucida Sans Unicode', Tahoma, sans-serif, Helvetica; font-size: 11.199999809265137px; line-height: 15px; background-color: rgb(62, 35, 23); "></span></p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog-JuliaA</category>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Crossduathlon in Thalheim</title>
			<link>http://www.girlsridetoo.de/news-singledarstellung-rennfieber-blog/crossduathlon-in-thalheim/</link>
			<description>[Rennfieber-Blog | ISA] 28.04.13: Am letzten April Wochenende findet jedes Jahr im benachbarten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">So kam es nun, dass Jenny heute Morgen bei frischen 2° C und Nieselregen am Start ihrer ersten 2 Laufrunden über insgesamt 6 km stand. Nach einem schnellen Start lief Jenny Ihre beiden Runden in rekordverdächtigen 23:45 min und wir wechselten als führendes Damenteam. Nun war es meine Aufgabe möglichst fix 4 Runden á 5km auf dem MTB abzuspulen. Bereits auf den ersten 200 m wirbelte es mir einen dicken Schmutzbatzen auf die Brille. Zum Glück platzierte er sich nur auf den Rand, sodass der Durchblick vorerst noch in Ordnung war. Es folgte der einzige nennenswerte Anstieg der ganzen Runde. An mir rauschten zahlreiche schnelle Männer vorbei, es kam mir beinahe so vor, als würde ich rückwärtsfahren. Anschließend folgte wellige Forststraße – auch nicht viel besser. </p>
<p class="bodytext">Die Hände waren eiskalt, nur mit Mühe konnte ich auf das große Blatt schalten. Gefühlt war die erste Runde die schlimmste. In der zweiten Runde tauten nun langsam die Hände auf und ich habe mich an die eisigen Temperaturen gewöhnt. In der dritten Runde huschte dann plötzlich (aber bereits erwartet) Dani von <a href="http://www.genius-generation.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Scott Generation Mountainbike Team</a> (mit 60 UCI Punkten) an mir vorbei. Für kurze Zeit versuchte ich wenigstens in „Sichtweite“ zu bleiben, was jedoch nur bis zur nächsten Rundendurchfahrt gelang – dann kam wieder dieser Anstieg und unser Bergfloh war wie vom Erdboden verschluckt ;-) Nach 1:08 h wechselte ich mit ca. 4 min Rückstand wieder zurück auf Jenny. Sie machte sich ein letztes Mal auf die Laufrunde, während Dani und ich uns über die Strecke austauschten und so langsam gen Zieleinlauf gingen. Als erstes kam Dani’s Läuferin alias Ihre Mum in Sichtweite, einige Meter dahinter Jenny. Es war echt spannend. Wenige Meter vor dem Ziel zündete Jenny noch einmal einen Turbo und ist tatsächlich mit 3 sek Vorsprung ins Ziel gekommen. „Jaja, die jungen Wilden…“ ;-)</p>
<p class="bodytext">Insgesamt war es wieder ein sehr schönes Rennen. Trotz, oder gerade wegen der Schlammpackung hat es uns beiden wieder sehr viel Spaß gemacht.</p>
<p class="bodytext">[Bericht: <a href="rennteam/teamfahrerinnen/isa/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Isa</a>; Fotos: Sebastian S.] <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Rennfieber-Blog-Isa</category>
			<category>Rennfieber-Blog</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 18:43:00 +0200</pubDate>
			
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