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    Schraubertipps per Video

    [SUSANNE] Kennt das jemand? Die Post ist da, die bestellten Parts fürs geliebte Bike sind angekommen und am liebsten sollten sie sofort dranmontiert werden. Aber irgendwie traut man sich nicht ran. Wenn man nämlich nicht schon mal gesehen hat wie es geht, dann hat man doch gewisse Hemmungen, die Sache in die Hand zu nehmen.

    Glücklicherweise finden sich im Internet ein paar Filmchen wo man sich Bike-schraubtechnisch was abgucken kann. Das ermutigt ganz ungemein zum do-it-yourself. (Es erspart einem aber nicht das genaue Durchlesen der jeweiligen Einbauanleitungen.)

     Zum Thema Lenker, Vorbau, Steuersatz sowie Schaltung lohnt es sich, hier reinzuschauen: http://www.ride-downhill.de/blog/?p=790  

    Genereller Sicherheitshinweis: Unbedingt die vorgeschriebenen Drehmomente der Schrauben einhalten! Ohne Drehmomentschlüssel braucht man gar nicht anfangen!

    Brauch ich das?

    Leistungsdiagnostik, Trainingsplan, etc. - nur ein notwendiges Übel für Leistungssportler? 
    Die erste Transalp, das erste Marathon-Zielfoto, endlich Touren gemeinsam genießen und nicht immer nach Luft japsend ganz hinten hängen, einmal die beste Freundin abhängen, ein paar Pfunde abstrampeln – ob Leistungs- oder Hobbysportler, wir alle haben auch bei unserem Lieblingssport Ziele, die wir gerne erreichen möchten. 

    Eine fundierte Leistungsdiagnostik, ein (grober) Trainingsplan und das Fahren mit Pulsmesser helfen ganz gewaltig, sind oft sogar der einzige Weg dorthin. Denn nur so lernt ihr euren Körper kennen, wisst z.B., in welchem Bereich eure Fettverbrennung optimal läuft, ab wann es zu intensiv, eventuell sogar gesundheitlich bedenklich wird, wie ihr mit jeder Tour fitter und besser werdet und damit auch mehr Freude am Biken habt.
    Gerade wir Frauen neigen dazu, dem Freund / den Freunden mit viel zum hohem Puls hinterher zujagen, anstatt uns auf unseren eigenen Rhythmus zu konzentrieren – meist unbewusst und aus Unkenntnis der eigenen Bedürfnisse.  

    Wichtig ist, dass ihr beim Leistungstest und / oder der Erstellung eines Trainingsplans eure Ziele genau beschreibt – und auch, wie viel Zeit ihr in den Sport investieren wollt bzw. könnt. Da sich eurer Körper von Jahr zu Jahr verändert, macht es dabei absoluten Sinn, in regelmäßigen Abständen, optimaler Weise jedes Jahr zum Saisonstart zur Analyse und „Feinjustage“ eurer Bereiche anzutreten.  

    Und wenn ihr nicht vergesst, dass Trainingsplan und Pulsmesser, nicht Drill und starres Regelwerk, sondern Orientierungshilfen und „Freunde“ sind, kommt der Spaß auch garantiert im Bikerinnenleben „nach der Leistungsdiagnostik“ nicht zu kurz – im Gegenteil! Versprochen!

    Lady-Bikes: Ja oder nein?

    Überall hört und liest man von den neuen Lady-Bikes, die immer mehr Hersteller im Programm haben. Doch für wen macht der Kauf eines speziellen Lady-Bikes wirklich Sinn?

    Was macht den Unterschied? 
    Schöne Theorie hinter den Lady-Bike-Modellen ist, uns Frauen Rahmen und eine Ausstattung anzubieten, die perfekt oder zumindest besser auf den weiblichen Körper und die speziellen Bedürfnisse von Bikerinnen angepasst sind.

    • Kleine Rahmengrößen
    • Ein kürzeres, oft sogar eingeknicktes Oberrohr (denn Frauen haben in der Regel einen kürzeren Oberkörper als Männer)
    • Schmälerer Lenker
    • Spezielle Damensättel
    • Spezielle Bremshebel, die auf kleinere Frauenhände abgestimmt werden können
    • Federelemente (Gabel / Dämpfer) mit Luftfederung, die gut an das zumeist niedrigere Körpergewicht angepasst werden können
    • Leichte Komponenten, um das Gesamtgewicht des Bikes zu reduzieren
    • Spezielle Frauen-Designs 

    Klingt gut, aber wir schaut’s in der Praxis aus? 
    Auch der aktuelle Test im BIKE-Magazin 04/07 zeigt, dass hier noch viel Potential besteht. Nach wie vor sind Lady-Bikes zumeist mit preiswerteren und schon deswegen schwereren Teilen ausgestattet, die der geringeren Kraft von Frauen gerade nicht Rechnung tragen. Hinzu kommen ein nervöses Fahrverhalten und schlechte Klettereigenschaften, weil das Oberrohr und die Lenker zu stark verkürzt wurden. Auch die sofa-artigen Damensättel stoßen zumeist nur auf wenig Gegenliebe und zeigen, wie weit Theorie und Praxis oft auseinander liegen. Und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten - dennoch fragen sich viele Frauen, warum Lady-Bikes immer mit Rosa und stark verspielten Details dekoriert sein müssen … 

    Und nun? 
    Die Entwicklung spezieller Lady-Bikes ist mit Sicherheit ein richtiger Schritt um mehr und mehr Frauen für diesen wunderschönen Sport zu begeistern. Doch nicht jede Frau braucht auch ein Lady-Bike: Je nach Körperbau kann ein „normales“ Bike in kleiner Rahmengröße die bessere Wahl sein – dies gilt vor allem für Frauen mit einer Körpergröße ab 170cm.

    Grundsätzlich gilt: 

    • Geht zum Fachhändler und lasst euch umfassend beraten. Einen guten Händler erkennt ihr daran, dass er eure Bedürfnisse (und auch Bedenken) ernst nimmt und euch nicht ein bestimmtes Bike aufdrängen möchte
    • Unbedingt vergleichen und mehrere Modell Probe fahren – idealerweise im Gelände 
    • Im Zweifesfall immer den kleineren Rahmen nehmen
    • Einen kritischen Blick auf die angebauten Komponenten werfen - hier gibt es richtig sinnvolle Highlights (wie z.B. spezielle Bremshebel) aber auch viel Schlechtes mit unnötigem Gewicht
    • Das Gesamtgewicht sollte 13kg nicht überschreiten
    • Großen Wert auf einen passenden Sattel legen – nichts kann euch die Biketour mehr verderben …
    • Lasst euch nix erzählen: Auch die Optik eures neuen Bikes muss euch gefallen – nur so wird’s zum echten Lieblingsstück ;-)

    Schlauch wechseln leicht gemacht

    Irgendwann trifft es jede(n) - ein kurzes "pfff" und der Reifen ist platt. Gut, wer hier selber Hand anlegen kann und nicht lange auf Hilfe warten muss. Schlauch wechseln ist kein großes Thema und mit ein wenig Übung in wenigen Minuten erledigt. Hier bekommt ihr Schritt für Schritt erklärt, wie's geht.

    Mein Tipp: "Trockenübungen" zuhause - 3/4-mal hintereinander Schlauch raus, Schlauch rein und ihr könnt das wie im Schlaf!

    Und nicht vergessen: Ersatzschlauch, Reifenheber und Pumpe gehören ins Gepäck bei jeder Tour! 

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